Besuch von Studierenden der HAWK

Erstmals besuchten uns Studierende des Fachbereichs Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Organisiert hatte dies Franziska Küttner, die bereits am 16. März dieses Jahres als Praktikantin im Jobcenter Hildesheim zusammen mit Teamleiter Klaus Ingelmann bei uns zu Besuch war.

Nachdem sich die Studierenden die Werkhalle und das Außengelände angesehen hatten, konnten sie sich bei Kaffee und Tee noch ausführlich über unsere Arbeit informieren.

Da an diesem Gespräch auch Diplom-Sozialpädagogin Sabine Jäger und Berufspraktikant Rouven Aschemann teilnahmen, erhielten die Studierenden aus erster Hand Einblicke in die Praxis der sozialen Arbeit bei Arbeit und Dritte Welt. Dabei wurde der Gedanke geäußert, unsere Praxis auch in der Hochschule vorzustellen.

Wir machten deutlich, wie wichtig der Kontakt zur Hochschule und den Studierenden für uns ist, bietet er doch die Möglichkeit der Reflektion, Kritik und Anregung.

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DGB-Chor Hannover zu Gast

Zu den Zielen der Vereinsarbeit gehört die Verbindung mit Kunst und Kultur. Bereits vor zwei Jahren war es unserem Vereinsvorsitzenden Fred Schulz gelungen, den DGB-Chor Hannover für ein Konzert auf unserem Vereinsgelände zu gewinnen.

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen fand am Freitag, dem 04. Juni 2010 nun eine Neuauflage statt. Mit diesmal 25 Mitgliedern reiste der Chor an. Mitten im gepflegten Gartengelände wurde eine Vielzahl von Liedern aus der ganzen Welt vorgetragen.

Unsere Gäste, darunter der 1. Bürgermeister Henning Blum und Ogbe Kiflai, Mitarbeiter der Botschaft Eritreas, genossen den Liederabend. Werner Ritter, Kreistagsabgeordneter der CDU war zusammen mit Hans-Georg Meyer, ehemaliger 1. Bevollmächtigter der IG Metall, begeistert.

In seiner Dankesrede zum Schluss erklärte Fred Schulz, wie wichtig die Verbindung mit der Kultur für uns sei: sie unterstütze nicht nur die Vereinsarbeit, sondern werbe auch für sie.

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Besuch von der Kolpingfamilie Diekholzen

Das Kolpingwerk ist ein internationaler katholischer Sozialverband, der in über 50 Ländern auf der Erde vertreten ist. In der Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Priester Adolph Koling als in der Arbeitswelt engagierter Gesellenverein gegründet, erweiterte sich das Kolpingwerk zu einem in der gesamten Gesellschaft engagierten Sozialverband. Im Bereich der gewerkschaftlichen Handwerkspolitik ist das Kolpingwerk seit Jahrzehnten ein verlässlicher und starker Partner.

Seit seiner Gründung sieht Arbeit und Dritte Welt das Kolpingwerk der Diözese Hildesheim als tatkräftigen Unterstützer und konnte mehrfach Werkzeug- und Materialspenden für die Dritte Welt entgegennehmen. Am 5. Mai besuchte uns die Kolpingfamilie Diekholzen und informierte sich ausführlich über unsere Arbeit. Sie knüpften damit an den Besuch von Ana Clara de Moura Gomez aus Brasilien und Martin Knöchelmann vom Diözesanverband am 14.Mai 2009 bei uns an.

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Ankunft und Übergabe unserer Sachspenden in Asmara / Eritrea

Im Januar 2009 reisten Friedhelm Hallmann, Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes Hildesheim/ Alfeld, Dietmar Altenberg und Ogbe Kiflai, Mitarbeiter der Botschaft von Eritrea in Deutschland nach Eritrea. Im Gepäck hatten sie zweckgebundene Spenden der „AWO mit Herz-Stiftung“ und ergänzende Mittel von AWO International, Mittel des AWO Kreisverbandes Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V.. Insgesamt waren es 6.964,28 €. Empfänger war das Zentralkrankenhaus in Asmara. Dieses Zentrum bietet eine spezielle Kinderklinik an, in der sämtliche Fachrichtungen im Bereich der Pädiatrie angeboten werden.

Bei der Gelegenheit dieser Reise fand auch ein Besuch beim Kriegsversehrtenverband in Asmara statt. Hierher schicken Arbeit und Dritte Welt und die AWO Hildesheim in Zusammenarbeit mit dem Eritrea Hilfswerk ( EHD ) Jahr für Jahr aufgearbeitete Rollstühle, Rollatoren, Gehstöcke und Gehilfen und vieles mehr. Der letzte Transport dorthin verließ Hildesheim am 11.11.2009 in 2 40´-Containern. Friedhelm Hallmann und Dietmar Altenberg konnten sich von der ordnungsgemäßen Verwendung unserer Spenden überzeugen. Am 23. Februar berichtete Dietmar Altenberg über dieses Reise. Freundlicherweise erhielten wir nun Fotos zu diesem Bericht.

Wir sind gegenwärtig dabei, den nächsten Transport nach Eritrea vorzubereiten. Bislang haben wir in unseren Werkstätten u.a. 58 Rollatoren, 12 Gehhilfen und 18 Rollstühle aufgearbeitet und verpackt.

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Bericht über unsere Projektreise Ägypten im März 2010

Liebe Ägypten-FreundInnen,

Endlich ist unser Bericht über den Besuch bei einigen Projekten in Ägypten fertig. Man kann sagen, dass bei den Projekten alles super läuft. Mit den Geldern, die wir und andere überbrachten, wird dort sehr sparsam und im Dienste der Ärmsten der Armen gewirtschaftet – sei es nun in den Dörfern bei Beni Suef oder bei den Müllsammlern in Kairo. Wir sind sehr dankbar, dass wir auch wieder Hilfe übermitteln konnten.

Dafür danken wir Euch allen sehr. Die Not im Lande wächst leider unaufhaltsam weiter. In den letzten 2 Jahren haben sich die Fleischpreise in Ägypten verdoppelt und liegen nun deutlich über denen in Deutschland. Dabei würden die Armen wenigstens zum Fest auch einmal ein Stückchen Fleisch essen. Aber sie müssen allein ums tägliche Brot kämpfen. Das subventionierte Brot ist oft nicht zu bekommen.

Danke für all Eure guten Gedanken, die die selbstlosen HelferInnen der Armen begleiten und für Eure Taten!

Eure Fouad und Barbara

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Besuch vom Jobcenter

Am 16.03.2010 besuchte uns Klaus Ingelmann, Leiter des Team U25 des Jobcenter Hildesheim zusammen mit den Praktikanten Franziska Küttner und Kevin Pastewsky. Beide sind Studierende der Fachrichtung Sozialpädagogik an der HAWK Hildesheim und der FH Braunschweig, lernen den Alltag in der Arbeitsverwaltung kennen und wollten sich über unsere Arbeit als Maßnahmeträger informieren.

Für uns war dieser Besuch sehr willkommen, da aus unserer Sicht der Kontakt zu Studierenden und der Dialog mit ihnen viel zu gering ist. Beide Seiten könnten von regelmäßigen Austauschen profitieren – nicht zuletzt zum Wohl der Arbeitslosen.

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Arbeitssicherheit ist unerlässlich

Am 4. März 2010 hatte unser zuständiger Betriebsbetreuer von der Norddeutschen Metallberufsgenossenschaft, Ing. Peter Reichardt unsere Mitarbeiter zu einer Fortbildung eingeladen.

In Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst, Dipl.-Sozialpädagogin Sabine Jäger, finden Fortbildungen zu diesem Thema regelmäßig statt. Das ist wichtig, weil durch die befristeten Arbeitsverhältnisse immer wieder neue KollegInnen zu uns kommen, und andere, die sich mittlerweile gut auskennen, leider gehen müssen.

Gerade unter diesem Aspekt ist praktizierte Arbeitssicherheit ein notwendiges Gebot. Es wäre nicht zu verantworten, wenn jemand im Rahmen von durch das Jobcenter befristet finanzierter Arbeit zu Schaden käme. Besondere Verantwortung liegt so auch auf der Seite der Anleiter, der Geschäftsführung und des Vorstandes.

Es ist uns zwar immer wieder gelungen, die Zahl der Arbeitsunfälle gering zu halten, doch Gefahren lauern überall. Dementsprechend richtete Ing. Reichardt in seinem Vortrag erneut unser Augenmerk auf unseren Arbeitsalltag und die Routinen, die oftmals zu Nachlässigkeit verleiten. Er machte an vielen Beispielen aus der Praxis überzeugend deutlich, dass das Argument „Mir ist noch nie was passiert“, nur so lange gültig ist, bis etwas passiert.

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Nachricht aus Kairo

Liebe Freunde,

Hier kommt endlich der Bericht über unseren Besuch beim Plastikrecyclingprojekt, das viele von Euch ja unterstützt haben.

Zwei wichtige und sehr gute Neuigkeiten: Dank einer größeren Spende von Hildesheimer Freunden kann das Projekt fortgesetzt werden. Die recht primitiven Kleinbetriebe der Müllsammler zum Plastikrecycling sind einen großen Schritt voran gebracht worden.
Das wird sicherlich das Plastikrecycling der Müllsammler von Kairo insgesamt verbessern. Es gilt ja, hier Arbeitsplätze zu schaffen, wo Einkommensquellen nach dem Verlust der Schweine im letzten Jahr verloren gingen.
Die andere gute Neuigkeit ist, dass wir nun auch eine Frauenkomponente integrieren konnten. Die Frauen der Müllsammler sind durch den Verlust der Schweine in ganz besonderem Maße betroffen. In Zukunft soll nun darauf geachtet werden, dass vorrangig Recyclingbetriebe gefördert werden, in denen auch Frauen beschäftigt sind. Arbeitsplätze für Frauen sind im Wesentlichen in der Vorsortierung des Plastikmülls und beim „Finishing“ gegeben. Bei Letzterem glätten sie mit Messern oder kleinen Scheren die Grate, die bei Pressen der Plastiksandalen, Kleiderbügel usw. entstehen.

Die Buchführung über die Ausgaben im Projekt ist richtig professionell. Da geht kein Cent verloren!

Wir hoffen, dass das Projekt weiterhin betrieben werden kann. Es gibt genügend Anfragen auf eine entsprechende Unterstützung und die Trainings- und Ausbildungskomponente ist natürlich auch sehr wichtig.

Viele Grüße – Vergelt’s Gott allen Spendern,

Eure Fouad und Barbara

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Bericht über die Situation der Müllsammler in Kairo

Nachfolgende Email erreichte uns von Barbara und Fouad Ibrahim:

Liebe Freunde,

Ende Oktober haben wir wieder das Hilfsprojekt für die Plastikrecycler unter den Müllsammlern von Ezbet En-Nawwar besucht. Die Lage unter den Müllsammlern war noch nie so schlimm, das kann man wohl sagen. Über der Siedlung liegt kein säuerlicher Geruch von Müll mehr – es gibt den Müll so, wie viele von Euch ihn dort früher gesehen haben, überhaupt nicht mehr. Die Müllsammler können heute mit dem normalen Hausmüll, der zum ganz großen Teil aus Gemüseabfällen besteht, nichts mehr anfangen. Weiterlesen

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Farbe für das Flüchtlingswohnheim

Die Initiative zu diesem Gemeinschaftsprojekt von Stadtverwaltung, Johannishofstiftung und unserem Verein ergriff Stadtrat Dirk Schröder, nachdem er die Aufgaben der Asyl- und Obdachlosenunterkünfte in seinem Dezernat übernommen hatte. „Das Treppenhaus und die Flure waren in einem erbärmlichen und unzumutbaren Zustand. Farbe hatten diese Wände seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen“, erklärte Dirk Schröder. „Wir wollten einfach handeln, um den über 100 hier lebenden Menschen ein wenig Lebensqualität verschaffen zu können“.

Zusammen mit Helga Pietruschka, Geschäftsführerin von „Wohnen und Betreuen“ konzipierten wir die Gestaltung der Wände gemeinsam mit den Bewohnern und dem freien Künstler Ole Görgens. Für die Bewohner und unsere Mitarbeiter war das etwas völlig Neues – Zurückhaltung und Scheu prägten die ersten Schritte, beeinflußt von Kultur und Sprache. Nachdem jedoch das erste Bild fertiggestellt war, sprang der Funke auch in der Praxis auf die Bewohner über.

Weitere Wandbilder sollen folgen, die Entwürfe sind bereits fertiggestellt.

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