Archiv für den Monat Mai 2011

Chor aus der RSA zu Gast

Dienstag, 31. Mai 2011

Ein in Hildesheim gegründeter Projektchor erhielt im Mai den Besuch eines Chores aus der südafrikanischen Provinz Umpopo. Begleitet wurden sie von der Projektchorgründerin Katja Ruppel und von Pastor Gerjet Harms. Bei Arbeit und Dritte Welt informierten sich die Besucher über die Zielsetzung und Praxis unseres Vereins. Große Aufmerksamkeit fand unser Solarprojekt. Zufälligerweise waren mehrere Chormitglieder Sozialarbeiter – ein intensiver Gedankenaustausch mit Sozialpädagogin Sabine Jäger über die Arbeit mit Jugendlichen war für beide Seiten eine wertvolle Erfahrung.

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Solarlampen für ein Projekt in Tansania

Montag, 23. Mai 2011

Am 23.Mai 2011 besuchte Joseph Sekiku von der Tansanischen Organisation FADECO zusammen mit Thomas Sklorz unsere Werkstatt im Technologiezentrum Hildesheim. Dort stellen wir, wie bereits berichtet, Solarlampen aus Industrieabfällen her. Auf der Suche nach Unterstützung für Sekikus vielfältige Aktivitäten in Tansania war Sklorz auf Arbeit und Dritte Welt gestoßen. Bei einem ersten Besuch vor knapp drei Wochen bei uns im Stadtfeld hatte Sekiku die leicht nachbaubaren Solarlampen gesehen und war begeistert.
Nachdem Werkstattleiter Peter Wein das Konstruktions- und Fertigungsprinzip unserer Lampen erläutert hatte, überlegten wir Schritte einer Zusammenarbeit. Wir wollen FADECO einen kompletten Satz zur Herstellung von Solarlampen schicken. Hierfür wollen wir u.A. das Geldpreis einsetzen, den wir von dm in diesem jahr für unser Solarprojekt erhalten haben. Sekiku will in der kommenden Woche in unserer Werkstatt lernen, wie die Lampen gebaut werden und sodann in Tansania zwei Jugendliche anlernen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Lampen soll Kapital für weitere Hilfssendungen angesammelt werden.
www.fadeco.org
radio-tanzania.de/?tag=fadeco

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IG Metall Vertrauensleute von BOSCH bei ADW

Dienstag, 17. Mai 2011

Die gewerkschaftlichen Vertrauensleute von BOSCH unterstützen Arbeit und Dritte Welt seit Anbeginn. Über die Jahre erhielten wir immer wieder wichtige Spenden, sowohl für uns als auch für die Dritte Welt. Ohne diese Unterstützung hätten wir uns mit der Entwicklung unserer Idee sehr schwer getan.
Am 17. Mai 2011 besuchte uns eine Gruppe der Vertrauensleute. Den Termin hatte Burckhart Schwetje, VK Leiter, organisiert. Nachdem sich die Kollegen unser Gelände und die Werkhalle ausführlich angesehen hatten, saßen wir anschließend noch lange zu einem Meinungs- und Informationsaustausch zusammen. Birgit Gerstenberg, stellvertretende VK Vorsitzende, erläuterte uns detailreich die Arbeit von Betriebsrat und Gewerkschaft bei BOSCH. Wir stellten erstaunt fest, daß sich viele Probleme gleichen. Wir sprachen intensiv über Möglichkeiten der Unterstützung und Zusammenarbeit. Die Vertrauensleute wollen hierzu eine Stellungnahme erarbeiten. Da wir in der kommenden Woche vom Betriebsratsvorsitzenden Henning Blum zu BOSCH eingeladen sind, besteht die Möglichkeit, Details zu besprechen und zu vereinbaren.

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Unterstützung für arbeitssuchende Jugendliche

Montag, 16. Mai 2011

Am 16.Mai 2011 besuchten uns Klaus Ingelmann, Leiter des Team U25 des Job-Center Hildesheim und Ulf Trombach von PACE. Zusammen mit Sabine Jäger, Sozialdienst besprachen wir Ingelmanns Vorschlag, im Stadtfeld das Job-Mobil von PACE einzusetzen. Hintergrund der idee ist die im Vergleich zu anderen Stadtteilen Hildesheim höchste Dichte von Kindern und Jugendlichen im Stadtfeld. Mit Bewerbungshilfen soll eventueller Benachteiligung dieser Jugendlichen bei der Lehrstellen- und Arbeitssuche entgegengewirkt werden. Diese Überlegung ist berechtigt, da der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in diesem Stadtteil sehr hoch und zu befürchten ist, daß sich dies bei der Arbeitssuche als hinderlich auswirkt. Zusätzlich würde die Initiative den jungen Leuten signalisieren, daß sie nicht allein dastehen.
Die Initiative könnte sehr gut in Zusammenarbeit mit dem im vergangenen Jahr gegründeten Verein “Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld” durchgeführt werden, war sich Thomas Brien, Geschäftsführer von ADW sicher.
Dementsprechend ist zeitnah eine Auftaktveranstaltung im Viertel geplant.

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Tag der offenen Gartenpforte bei ADW

Montag, 09. Mai 2011

Am Freitag, dem 01. Juli 2011 ist der Garten um unsere Werkhalle für interessierte Besucher von 12 – 17.00 Uhr geöffnet. Erstmalig nehmen wir an dieser Aktion teil, die seit einigen Jahren in Stadt und Landkreis Hildesheim stattfindet.

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Spendencontainer für Gambia

Montag, 09. Mai 2011

Im vergangenen Jahr hatten wir erneut im Auftrag der Dresden-Banjul-Organisation (DBO) einen Container mit Spendengütern verpackt und auf die Reise geschickt. Der Transport war erfolgreich verlaufen, die Spenden sind vor Ort.
Die Healthpost in Gunjur hat nun neue Fenster. DBO schreibt dazu:” Unser neues Projekt beschäftigt sich mit dem Thema der Aufklärung Jugendlicher und Erwachsener über Sexualität, Gesundheit, Hygiene, Beschneidung, Verhütung, Pubertät, Impfungen, da über diese “beschämenswerten” Themen im Unterricht in den Schulen nicht gesprochen wird. Ein 20-jähriges Mädchen weiß nicht, wozu es eine Menstruation hat, außer, dass es während dieser Zeit nicht zu Allah beten darf; um nur ein Beispiel zu nennen. Jedoch das Interesse an den natürlichen Zusammenhängen ist riesig groß. Unser Mitarbeiter Sol arbeitete früher als Krankenpfleger und hat sich seine Kenntnisse über viele Jahre angeeignet. Es ist gut, dass diese für Gambianer unglaublich sensiblen Themen von einem Gambianer erklärt werden, der sich mit den Traditionen des Landes auskennt und daher ernst genommen wird. Er geht in die Dörfer und Schulen und findet dort die richtigen Leute, die es den anderen im Dorf weitergeben sollen. Schulklassen werden ebenfalls zu den Kursen eingeladen. Der erste Kurs, den die DBO organisiert hat, fand in Brikama im Büro des Gouverneurs vor 25 Teilnehmern statt.”
Bodenfliesen gab es für die Lambai Nursery School, ein Vorschulkindergarten: “Die Schule befindet sich etwas außerhalb von Sukuta und wird in einem ehemaligen Shop von Lamin Samanteh betrieben. Bis jetzt wird dort 70 Kindern im Alter von 4-6 Jahren ein Grundwortschatz in englischer Sprache beigebracht. Einen Vorraussetzung um später in der weiteren Schule dem Unterricht folgen zu können. Die Kinder lernen in ihren Familien die Sprache der Mandinka, Amtssprache in Gambia ist aber Englisch. Deshalb sind wir als DBO auch sehr darum bemüht, Kindern diese Zeit in den Nursery schools zu ermöglichen und so angenehm wie möglich zu gestalten.”

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Maschinen und Werkzeuge nach Kampala / Uganda

Dienstag, 03. Mai 2011

Auf Initiative der Hildesheimer Labora Jugendwerkstatt halfen wir bei der Zusammenstellung von Werkzeugen und kleinen Maschinen für das Projekt “Kinder Raising Voices” in Kampala / Uganda. Die Hildesheimerin Katja Rohde in Mitbegründerin dieses Projektes und hatte dieses im Rahmen der “Eine-Welt-Woche” 2009 in Hildesheim vorgestellt. Zusammen mit HeJo Theisgen von Labora stellten wir den Inhalt einer Holzkiste zusammen, die im März dieses Jahres per Luftfracht nach Kampala transportiert wurde.
Kinder Raising Voices beschreibt seine Arbeit wie folgt: “Viele Menschen in Uganda müssen weit unter dem Existenzminimum leben. Aufgrund hoher Geburtenrate und niedriger Lebenserwartung sind die Kinder in Uganda meist schon im jungen Alter auf sich selbst gestellt.
Das Straßenkinderprojekt “Kinder Raising Voices” (KRV) wurde von Katja Rohde, Diplom-Sozialpädagogin, Nathan Lule, Isaac Lule und Silver Bisaso gegründet und ist aus der Idee entstanden, sozial benachteiligten heimatlosen Kindern wie z.B. AIDS-Waisen in Uganda eine bessere Zukunft durch Bildung zu bieten. Ein ausschlaggebender Punkt für die Gründung dieses Projektes war die Korruption, die in anderen sozialen Projekten vorherrscht. Uns ist es wichtig, dass die Spendengelder effektiv für das Projekt eingesetzt werden.
2006 kam erstmals der Gedanke auf, ein eigenes Projekt für benachteiligte Kinder zu gründen. Im Januar 2009 wurde die Idee in die Tat umgesetzt und KRV hat sich zunehmend mit dem Thema “Das Leben auf der Straße” auseinandergesetzt. Wir sind in die Slums gegangen, haben gesehen, wie die Kinder leben, Kontakt zu ihnen aufgenommen und konnten uns ein Bild von ihrer Lebenssituation machen.
Als wir in Kawempe, einem Vorort der Hauptstadt Kampala Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekamen, starteten wir das Projekt zunächst mit fünf Kindern, die durch unsere Unterstützung die Schule besuchen konnten. Wir begannen mit verschiedenen kleineren Projekten, wie Gemüseanbau, Hühnerzucht, Kunsthandwerk und künstlerisches Zeichnen.
Die dadurch gemachten Erfahrungen nutzten wir schließlich, um unsere Ideen zur Umsetzung und Ausgestaltung des KRV-Projektes so realitätsnah wie möglich mit einfließen zu lassen.
Unser Anliegen ist es den Kindern des Projektes eine Perspektive zu bieten, ein zu Hause zu geben und ihnen Bildungszugänge zu ermöglichen.
Unser Ziel ist es, dass die Kinder sich zu kompetenten Individuen entwickeln können und in der Lage sind, Aufgaben und Herausforderungen ihres Lebens selbst zu meistern.”

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