Container und Minibus in Kaduna / Nigeria angekommen

28. März 2013

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Treffen mit Vertretern der German Sudanese Association For Development (GSAD)

20. Februar 2013

Der in Hildesheim beheimatete Verein wurde von einer Gruppe von Sudanesen und Aktivisten aus Deutschland gegründet. Die Zielsetzung besteht in der Initiierung eines von humanitären und kulturellen Aspekten geprägten Dialogs, sensibilisierung der deutschen Öffentlichkeit für die Situation im Sudan und der sudanesischen Flüchtlinge in Deutschland und der Förderung kleiner im Gesundheits- und Bildungsbereich angesiedelter Projekte im Sudan.
Im vergangenen Jahr hatte der Verein eine sehr gut vorbereitete und besuchte 2-tägige Veranstaltung im Trillkegut in Hildesheim organisiert und dabei fachkompetente Referenten zu verschiedensten Themen eingeladen. Bei dieser Gelegenheit konnten wir uns auch über die hohe Qualität der Arbeit dieses Vereins überzeugen.

Unser Treffen hatte das gegenseitige Kennenlernen und einen Informationsaustausch zum Inhalt. Wir haben uns bei dieser Gelegenheit auch über die offenbar sehr anstrengende und mißliche Situation der sudanesischen Flüchtlinge in Niedersachsen informieren können, die durch Arbeitsverbot zur Untätigkeit gezwungen sind. Jegliche Perspektive für diese Menschen scheint zu fehlen.
Wir wollen diese Treffen gern fortsetzen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit besprechen.

Zur Diskussion: Erneut unterentwickeln die Europäer Afrika

13. Februar 2013

Economic Partnership Agreements (EPA) oder Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) bezeichnet ein von der EU gefördertes Abkommen über Freihandelszonen zwischen der EU und den AKP-Staaten (in der Mehrzahl ehemalige europäische Kolonien in Afrika, der Karibik und im Südpazifik).
Die bisherigen nicht-reziproken Handelspräferenzen zwischen den AKP-Staaten und EU werden durch reziproke Handelsabkommen ersetzt. Prof Charles Chukwuma Soludo hat Argumente gegen die neue Vereinbarung in einem Artikel der Zeitschrift NewAfrican vorgebracht.
1. Als Voraussetzung für den auch zukünftigen Zugriff Afrikas auf den europäischen Markt sieht das EPA Abkommen vor, daß die afrikanischen Teilnehmerstaaten die Einfuhrzölle auf Waren aus der Europäischen Union um mindestens 80% kürzen.
2. Im Gegensatz hierzu stellten die von der Welthandelsorganisation (WTO) bisher festgelegten Einfuhrzölle für die Entwicklungsländer keine Senkung der Zolltarife dar. Aber im Rahmen des EPA sind die Tarifsenkungen sogar massiver das mit der WTO gegenüber den BRIC Ländern (Brasilien, Russland, Indien und China) vereinbarte Einfuhrzollniveau.
3. Die Folge ist unter anderem, daß die afrikanischen Länder nicht durch öffentliches Beschaffungswesen oder Verträge ihre eigene Unternehmen stützen könnten, da die europäischen Unternehmen im Rahmen von Ausschreibungsverfahren gleich behandelt werden sollen.
4. Die Europäische Union fühlt sich durch die Exportaktivitäten der BRIC Länder wirtschaftlich bedroht und versucht dementsprechend durch das EPA Abkommen Recourcen und Märkte in Afrika zu sichern bzw. zu erschließen. Die Schwellenländer der BRIC bedrohen aus Sicht der EU die globale wirtschaftliche, militärische und geopolitischen Landschaft. Diese neuen Belastungen erhöhen den Bedarf nach erneuerbaren natürlichen Ressourcen und neue Märkte. Um die nationale Sicherheit zu sichern und ihr Vermögen zu schützen, muss die sich EU selbstverständlich schnell bewegen. Weil die Großmächte nicht mehr in der Lage sind, neue Regeln durch die WTO den Entwicklungsländern zu auferlegen, werden statt dessen bilaterale und regionale Politiken und Vereinbarungen benutzt.
5. In vielen Aspekten spiegelt diese Vereinbarung die Ergenisse der Berliner Konferenz von 1884-85 wider, wo die Kolonisierung Afrikas durch europäische Mächte im Namen der “Unterdrückung der Sklaverei” formalisiert wurde. In gleicher Weise handelt es sich um Eigeninteresse der EU in dem Deckmantel der “Hilfe und Unterstützung von Afrika”. Es ist die alte klassische „Teilen und Herrschen“ Politik. Und während die EU als Block verhandeln kann, werden die AKP-Länder in sieben Regionen unterteilt, manchmal sogar nicht genau passend zu der regionalen Integration.

Wenn die Hauptfrage tatsächlich die der “Entwicklung” Afrikas ist, gibt es sicherlich bessere Vorschläge für eine positive Beziehung zwischen Europa und Afrika. Die Afrikanische Union, verschiedenen subregionalen Gruppierungen und sogar die AKP-Handelsminister haben Alternativen zu WPA empfolen. Die Geschichte muss nicht wiederholt werden.

Zusammenfassung von:Soludo Chukwuma Charles, 2012. “Europa unterentwicklt Afrika wieder?”, In: NewAfrican, April 2012

Exkursion in 2 Künstlerateliers

12. Februar 2013

Wir hatten die Gelegenheit, einen Besuch in den Ateliers von Moritz Bormann und Otto Almstadt machen zu können.
Beide sind Bildhauer und arbeiten mit unterschiedlichen Materialien: Holz, Pappe, Stein und Eisen.

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Erste Vorbereitungen für Spendentransport nach Togo

11. Februar 2013

Heute wurde ein gebrauchter 20` Kaufcontainer aus Hamburg angeliefert. Wir wollen den Container aufarbeiten und mit einem neuen Anstrich versehen. Möglicherweise schon im März dieses Jahres sollen Hilfsgüter verladen werden, die für die Aktivitäten des Vereins Lernen-Helfen-Leben (LHL) in Togo bestimmt sind. Neben Solarequipment laden wir aufgearbeitete Werkzeuge für Bauern und Maurer, einen Einachser-Pflug und eine Betonmischmaschine.

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DGB Ortskartell Sehnde: gesammelt wird immer

07. Februar 2013

Noch vor dem ersten offiziellen Sammeltermin hatten unsere Gewerkschaftskollegen aus Sehnde bereits eine Menge Spenden erhalten – darunter 10 Tretnähmaschinen.

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Bootsprojekt erfolgreich abgeschlossen

05. Februar 2013

Vieler Hände Arbeit hat zum Erfolg dieses Projektes beigetragen. Als uns das THW im April 2009 half, den Bootsrumpf in die dafür angemietete Werkstatt in der Steuerwalder Strasse zu transportieren, wußten wir nicht, daß das Boot auf das Feinste aufgearbeitet und fahrtüchtig im Februar 2012 auf dem Tanganjikasee schwimmen und fahren würde. Der Hannoversche Verein IREMBO und sein Vorsitzender Gerard Niyimbonera hatte uns nämlich vorgeschlagen, das Boot burundischen Jugendlichen aus der Haupt- und Hafenstadt Bujumbura in Burundi zur Verfügung zu stellen und so die Möglichkeit zu erhaltenm durch Transporte Einkommen zu erzielen. Gefördert durch das Programm “Stärken vor Ort” konnten Jugendliche aus der Labora Jugendwerkstatt ihr Talent nachhaltig unter Beweis stellen. Unterstützt durch die Fachwerkstätten von Arbeit und Dritte Welt, unter Mithilfe des BBZ und koordiniert durch das Jugendamt der Stadt konnte das Boot schließlich im August 2010 auf dem Hildesheimer Marktplatz der Botschafterin Burundis feierlich übergeben werden. Die finanzielle Unterstützung für den Transport von Hildesheim nach Burundi initiierte der Burundische Honorarkonsul Dietrich von Berg, so daß der Transport im Herbst 2011 schließlich über die Bühne ging. Nun hat das Boot mittlerweile schon etliche Seemeilen auf dem Tanganjikasee zurückgelegt. Gerard Niyimbonera hat sich persönlich vor Ort davon vor einigen Wochen überzeugt. Es schwimmt und es fährt!

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Spende von der Caritas

28. Januar 2013

Aus dem Magdalenenhof und dem Johannishof erhielten wir Rollstühle, Rollatoren und Gehstöcke. Diese Spenden sind für einen Hilfstransport nach Kamerun bestimmt.

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1x 20` Container nach Kilueka in der DR Kongo

18. Dezember 2012

Für den in Meppen beheimateten Verein Aqua creative stellten wir kurzfristig einen Spendentransport mit gebrauchten Krankenhausbetten, Werkzeugen für Maurer, Gärtner, Tischler und Schlosser sowie Tretnähmaschinen und Werkstatteinrichtungen zusammen. Dies geschah durch die Vermittlung von Herrn Marquardt (Vechta) vom Verein Lernen-Helfen-Leben. Finanziert wurde dieser Transport durch die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Herr Marquardt stellte uns freundlicherweise den nachfolgenden Text zur Verfügung:
Die Association Songa Nzila e.V. (Den Weg weisen) wurde in der Gemeinde Kilueka im Jahre 2008 auf Anregung von Herrn Augustin Konda ku Mbuta gegründet. Herr Konda ist als Forscher und Biologe tätig an der Universität in Kinshasa und bekannt geworden als Verfasser des Handbuches „Plantes utiles du Bas-Congo“. Er lebt mit seiner Familie im Stadtteil Bumbu in Kinshasa, hat dort ein kleines Anamed-Gesundheitszentrum aufgebaut und leitet dieses. ANAMED bedeutet „Aktion natürliche Medizin“, d.h. es wurden und werden Heilmethoden mit Hilfe von einheimischen Heilpflanzen entwickelt. Herr Konda ist auch erster Vorsitzender von Anamed Dem. Rep. Kongo und arbeitet eng mit dem Verein Anamed e.V. (www.anamed.org) in Deutschland zusammen. Bumbu, der arme Stadtteil von Kinshasa, ist der mit 65.000 Einwohnern pro Km² am dichtesten besiedelte Teil der Hauptstadt. Außerhalb von Kinshasa in etwa 40 Kilometern Entfernung betreibt Herr Konda einen größeren Garten zum Anbau der Heilpflanzen, darunter vor allem Artemisia annua.
Herr Konda stammt aus Kilueka und spricht die dortige Sprache Kikongo. Er lebt in Kinshasa und fährt regelmäßig in sein etwa 150 km südwestlich von Kinshasa gelegenes Heimatdorf Kilueka, das aber nur über völlig unbefestigte Straßen zu erreichen ist.
In den letzten beiden Jahren hat Songa Nzila e.V. mit gemeinschaftlicher Arbeit ein Dorfgemeinschaftshaus in Kilueka errichtet, in welchem eine kleine Gesundheitsstation und weiterhin Räume für Treffen und Schulungen noch eingerichtet werden sollen. Dieses Gebäude wurde mit viel Engagement gemeinsam von den Vereinsmitgliedern geschaffen, wozu trotzdem noch finanzielle Zuschüsse aus Deutschland notwendig waren. Es ist vor allem dieses gemeinschaftliche Engagement, welches Aqua creative bewogen hat, den Menschen bei ihren weiteren Plänen zur Seite zu stehen.
Dem Verein Songa Nzila gehörten zu Beginn nur etwa 25 Personen an, vornehmlich Frauen. Die gemeinsamen Planungen und Arbeiten haben den Menschen aber gezeigt, wozu sie trotz der allgemeinen Misere fähig sind, wenn sie gemeinschaftlich daran gehen, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. Somit sind ihre Erwartungen geweckt, daß weitere Verbesserungen möglich gemacht werden können.
Die im Rahmen des Projektes beabsichtigten Maßnahmen werden die Lebensverhältnisse von etwa 5.000 Menschen verbessern. Und es ist eine vielfach gemachte Erfahrung, daß erfolgreiche Projekte sehr schnell von den Menschen im Umfeld kopiert und nachgeahmt werden. Eine wichtige Folgewirkung dürfte eine Verringerung der Landflucht sein.

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20` Container auf dem Weg zur Diözese Aliwal / RSA

28. November 2012

Als uns Hejo Theisgen von der Hildesheimer Labora Jugendwerkstatt im Jahr 2011 fragte, ob wir uns nicht an einem Hilfsprojekt für chancenlose afrikanische Jugendliche beteiligen wollen, wußten wir noch nicht, daß wir gemeinsam einen langen Atem für die Realisierung dieses Vorhabens brauchen würden.
Bis es dann zum Verladetermin kam, waren viele Aufgaben abzuarbeiten:
Die finanziellen Mittel für die Durchführung des Projektes mußten eingeworben und ein Antrag auf einen Transportkostenzuschuß mußte bei der bundeseigenen GIZ gestellt werden – dieser wurde erfreulicherweise genehmigt.
Der bereits auf unserem Betriebsgelände stehende Container brauchte eine erneute Sicherheitsabnahme durch die Dekra, eine schadhafte Stelle an einer Ecksäule mußte ausgebessert und Löcher im Dach verschweißt werden. Auch einer neuer Schutzanstrich war vonnöten. 33 Fahrräder, 10 Lastenräder und 30 Tretnähmaschinen, Werkzeuge und Werkstattzubehör sowie Ersatzteile wurden verladen.
Der in Hildesheim 1982 zum Priester geweihte Bischof Wüstenberg war seinerzeit zunächst illegal in das damals von einem Apartheidregime beherrschte Südafrika gegangen, hatte später dann eine Farm am Mount Carmel in der Provinz Aliwal geschenkt bekommen und sich zur Aufgabe gesetzt, chancenlosen Jugendlichen einer Perspektive zu geben. Ein Fahrradverleih, Lastentransporträder und Tretnähmaschinen sollen nun Hilfe zu Selbsthilfe ermöglichen. Damit wird ein Kreis geschlossen, in dem Schulpflichterfüller bei Labora und Menschen in Arbeitsgelegenheiten bei Arbeit und Dritte Welt mit Südafrikanern verbunden sind. Mittel hierfür sind in diesem Fall gebrauchte Fahrräder, Werkzeuge und Nähmaschinen, die vor der Schrottpresse und der Mülldeponie bewahrt werden und dadurch ihren Wert wieder erlangen. Das Motto heißt: Recycle und Reuse. Das ist für alle Beteiligten zukunftsfähig.

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