Archiv für den Monat Juli 2009

Müllsammler in Not – Spendenaufruf

Sonntag, 19. Juli 2009

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Hilfe für die Müllsammler von Kairo
durch Verbesserung ihrer Plastikrecyclingbetriebe

Wer braucht Hilfe und warum?
Ca. 7000 Menschen leben in Ezbet En-Nawwar, einer der Müllsammlersiedlungen Groß-Kairos. Sie sammeln täglich etwa 700 t Festmüll im Nordosten der Stadt ein, sortieren die daraus gewonnenen Wertstoffe und verkaufen bzw. recyceln sie größtenteils auch. Die Lebensgrundlage dieser Menschen wurde zerstört, als im April 2009 die ägyptische Regierung beschloss, alle Schweine im Lande zu töten. Die Schweinehaltung in Ägypten wurde bis dahin fast ausschließlich von den meist koptischen Müllsammlern betrieben, die als Futter den gesammelten Biomüll verwendeten. Allein aus diesem Sektor ihrer Recyclingtätigkeit erwirtschafteten sie etwa die Hälfte ihres Einkommens. Nachdem die ca. 40.000 Schweine der Müllsammler von Ezbet En-Nawwar getötet wurden, müssen die Menschen jetzt nach neuen Möglichkeiten suchen, ihren Unterhalt zu sichern.
Die Verbesserung ihres Plastikrecyclings bietet sich hier als besonders sinnvolle Möglichkeit an. Sie könnten hierdurch ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den größeren Recyclingbetrieben im Lande verbessern und neue Arbeitsplätze schaffen. Zurzeit gibt es in Ezbet En-Nawwar 50 Plastikrecyclingbetriebe, die sich in der Hand von Müllsammlern befinden und ca. 240 Personen beschäftigen. Sie weisen jedoch vor allem technische Mängel auf und müssen dringend verbessert werden.
Was soll erreicht werden?
- Das Plastikrecycling soll effizienter gestaltet werden.
- Die Plastikgranulate müssen verbessert werden, damit sie sich
besser verkaufen.
- Es sollen mehr Personen Beschäftigung finden.
- Die Sicherheit am Arbeitsplatz muss erhöht werden.
- Die Umweltbelastung durch die Betriebe soll reduziert werden.
Das Recyceln von Plastik ist für Ägypten von großer Bedeutung. Im Lande fallen jährlich etwa 1 Mio. t Plastikmüll an. Die zahlreichen Plastikfabriken im Lande benötigen dringend Plastikgranulat, das z.T. unter Einsatz von Devisen aus dem Ausland, wo das Recyclingverfahren bereits fortentwickelt wurde, importiert werden muss.
Was kostet es?
- 2000 € pro Betrieb, wenn die Eigentümer ein Drittel der Kosten selbst tragen
- monatlich 200 € für Projektkoordination und Ausbildung eines
Vermarktungsfachmanns während der Durchführung der Maßnahmen.
Wie vielen Betrieben soll geholfen werden?
Richtet sich nach der Höhe der erhaltenen finanziellen Unterstützung (max. 50).
Weitere Infos: fouadnibrahim@aol.com; www.afrikafreundeskreis.de

Spenden erbeten an: (auch kleine Spenden sind herzlich willkommen!)
Afrika-Freundeskreis e.V. Stichwort:
„Müllsammler Kairo Plastikrecycling“
Bankverbindung: Kto-Nr. 570 005 801; BLZ 773 501 10;
Sparkasse Bayreuth
IBAN: DE34773501100570005801 SWIFT-/BIC-Code BYLADEM1SBT

Fortbildung

Mittwoch, 15. Juli 2009

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Im Rahmen der Fortbildungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchte uns Frau Elena Taran auf Einladung unseres Sozialdienstes. Frau Taran ist Mitarbeiterin der Caritas Hildesheim und in der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle tätig. Frau Taran stammt aus Kasachstan, daher wendet sich ihre Hilfe besonders an Spätaussiedleer aus Rußland.
Nachdem uns Frau Taran die verschiedenen Aspekte ihrer Arbeit erlätert hatte, wiederholte sie ihre Ausführungen nocheinmal auf russisch für unsere aus Rußland stammenden Mitarbeiter. Für uns Deutschsprachige war es eine interessante Erfahrung, selbst einmal nichts zu verstehen. Insgesamt gab es eine lebhafte Diskussion im Anschluß. Von unseren Mitarbeitern kam der Vorschlag, doch einmal die Caritas zu besuchen, um über die dort geleisteten vielfältigen Angebote mehr zu erfahren.

Handfeste „Stärken vor Ort“ – Neues EU-Programm fördert Nordstadt und Drispenstedt.

Mittwoch, 08. Juli 2009

Hildesheim. Sozialdezernent Dirk Schröder sprüht vor Optimismus: „Wenn dieses Boot nicht bald wieder schwimmt, würde es mich sehr wundern.“ Dabei macht das Schiff alles andere als einen Vertrauen erweckenden Eindruck: Der Rumpf ist ein rostiges Flickwerk, er stinkt nach Öl, und die Aufbauten fehlen komplett. Zehn Jugendliche sollen den Kutter wieder auf Vordermann bringen. Ein Mikro-Projekt des neuen Programms „Stärken vor Ort“ macht es möglich.

Die ganze Pressemitteilung der Stadt Hildesheim hier ansehen