Archiv für den Monat Februar 2012

Nigeria: Ein Haus aus Plastikflaschen

Mittwoch, 29. Februar 2012

Weitere Informationen im Artikel über den Containertransport vom 27.02.2012

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Container auf dem Weg nach Kaduna / Nigeria

Montag, 27. Februar 2012

Die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gab einen Transportkostenzuschuß, Arbeit und Dritte Welt reparierte einen 40` HC Container, steuerte mehrere hundert Werkzeuge sowie Werkstattzubehör für Holz und Metall bei. Nachdem der Hildesheimer Zoll die Spendenladung kontrolliert hatte, waren die Rahmenbedingungen für einen weiteren Transport des Vereins Lernen-Helfen-Leben erfüllt. Vereinsvorstandsmitglied Bernd Blaschke aus Düsseldorf schreibt dazu:
“Die beiden Vereine “Lernen-Helfen-Leben” in Deutschland und “Developmental Association for Renewables Energies” in Nigeria arbeiten seit 5 Jahren zusammen an einem wohl einmaligen Projekt: mit CDM-Mitteln wird der Verkauf hocheffizienter Holzsparkocher unterstützt. Dieses Projekt ist das erste in Afrika und weltweit gibt es nur 16 dieser Art. Die nigerianische Partnerorganisation hat inzwischen Erfahrungen, wie man einen solchen Kocher an den Mann bzw. an die Frau verkauft und entsprechend optimistisch sind die Ziele für die nächsten Jahre gesteckt: nicht mehr 2.000 pro Jahr sondern 10.000 jährlich sollen es werden. Bei einem Verkaufsgebiet 2 x größer als Deutschland ist der kleine Berlingo überfordert, ein richtiger LKW muss jetzt her, ausgestattet mit 2 Sitzreihen, dass auch notfalls ein größeres Team zu den Familien auf die Dörfer fahren kann, aber 100 unserer Kocher müssen auf jeden Fall transportiert werden. Eigentlich hatten sich unsere nigerianischen Freunde einen Bus mit Klimaanlage gewünscht, verständlich bei Mittagstemperaturen leicht über 40 Grad. Wenn Ende des Jahres das Ziel erreicht werden konnte dann gibts einen Bus mit Klima und obendrein einen, der Pflanzenöl verträgt, denn unsere Partner pflanzen fleißig Jatropha und sammeln die Nüsse, die ein hervorragendes Pflanzenöl ergeben. Die deutschen Freunde suchen derweil den geeigneten Dieseltransporter, der auf PÖL umgebaut werden kann. Das könnte für Nigeria einen völlig neuen Markt eröffnen, denn die Benzin- und Dieselpreise sind seit dem 1. Januar um nahezu 100 % gestiegen. Im Container befindet sich außerdem eine Solaranlage für einen Bungalow , der komplett aus Plastikflaschen gebaut wurde, ebenfalls ein Novum in Afrika. Der deutsche Baumeister Andreas Froese hat in Nigeria Afrikas erstes Flaschenhaus gebaut und jetzt fehlt noch der Innenausbau: Licht aus Solarstrom, Wasser aus der Dachsolaranlage und eine moderne Trenntoilette (davon gibt es nur wenige in Deutschland). Wenn dieser Flaschenbungalow fertig ist wird es die Pilgerstätte für Bauherren und Architekten, denn hier entsteht Afrikas Haus der Zukunft: aus Umweltmüll und dennoch nachhaltig, innovativ und preiswert und damit zukunftsweisend, Afrika ist ohne Zweifel der Kontinent der Zukunft.
Weitere Informationen sind auf der Website von L-H-L nachzulesen.”

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Das Boot schwimmt auf dem Tanganjikasee

Sonntag, 19. Februar 2012

Gerard Niyimbonera, Vorsitzender des hannoverschen Vereins Irembo, ist glücklich. Hinter ihm liegt ein nervenraubender, zum guten Ende aber erfolgreicher Aufenthalt in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis.
Nach der Liemba, die als Graf Goetzen vor dem 1. Weltkrieg auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut wurde, sodann zerlegt und in 3000 Kisten zum Tanganjikasee transportiert und dort wieder zusammengebaut wurde, schwimmt nun ein zweites, zwar nicht so großes, aber feines Schiff, wiederum aus Niedersachsen, die Irembo, auf dem sechstgrößten See der Erde. Somit hat ein mit viel Geduld, Fleiß und langem Atem durchgeführtes Projekt seinen erfolgreichen Abschluß gefunden. Damit ist der Sinn und Zweck eines 2-jährigen Projektes von der Labora Jugendwerkstatt und von ihr betreuten Schülerinnen und Schülern, Arbeit und Dritte Welt, der Stadt Hildesheim und dem Bundesministerium für Familie und Jugend erfüllt.
Gesponsert durch den Verein Helfen Direkt und seinem 1. Vorsitzenden, dem Honorarkonsul Burundis, Dietrich von Berg, gelangte der Container mit dem Boot von Hildesheim über Hamburg und Dar Es Salaam nach Bujumbura. Auf dem Weg dorthin mußten viele Schwierigkeiten, die seitens von Hafen- und Grenzbehörden entstanden, bewältigt werden.
Zu guter Letzt wurde das Boot dann im Hafen von Bujumbura von Mitarbeitern der Hafengesellschaft beschädigt, am Ende aber repariert. Das Ausräumen dieses letzten Hindernisses für das Projekt hatte Gerard Niyimbonera, Vorsitzender des hannoverschen Vereins Irembo und Initiator dieses Vorhabens, fast seine letzten Nerven gekostet. Mit Freunden war er eigens nach Bujumbura geflogen, um das Entladen und in Betrieb nehmen des Bootes zu überwachen.
Nun wird es von Jugendlichen aus Bujumbura benutzt und soll helfen, ihnen eine Existenz aufzubauen. In dem 18800 km² großen See findet man über 300 verschiedene Fischarten, rund 45000 Menschen leben vom Fischfang. Aber auch als Transportmittel wird das Boot nützlich sein.

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Nicht in den Sperrmüll!

Samstag, 11. Februar 2012

Walter Nothdurft stellte uns seine ehemaligen Büromöbel zur Verfügung. Nun versehen sie ihren Dienst im Büro unseres Sozialdienstes. Der Weg in den Sperrmüll blieb diesen schönen Möbeln damit erspart.

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