Mitglieder der ehemaligen Druckergewerkschaft zu Besuch

Seit Anbeginn unserer Arbeit halten uns Kolleginnen und Kollegen der ehemaligen Druckergewerkschaft (jetzt ver.di) die Treue und lassen kein Jahr vergehen, um sich über den Fortgang unserer Arbeit und über unser Wohlergehen zu informieren.

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In Sehnde wurde wieder gesammelt…

Offensichtlich hatte der Platz auf dem Sehnder Bauhof nach der traditionellen Werkzeug- und Spendensammlung des DGB-Ortskartells nicht ausgereicht. Was sich im Anschluss an die Sammlung in Otto Lehmanns Garage und im Keller stapelte, verschlug selbst Manfred Müller die Sprache. 23 Nähmaschinen und eine Menge Werkzeuge und Gerät ließen keinen Zentimeter Platz mehr auf unserem Wagen.

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Nigeria: Ein Haus aus Plastikflaschen

Weitere Informationen im Artikel über den Containertransport vom 27.02.2012

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Container auf dem Weg nach Kaduna / Nigeria

Die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gab einen Transportkostenzuschuss, Arbeit und Dritte Welt reparierte einen 40´-Highcube Container, steuerte mehrere hundert Werkzeuge sowie Werkstattzubehör für Holz und Metall bei. Nachdem der Hildesheimer Zoll die Spendenladung kontrolliert hatte, waren die Rahmenbedingungen für einen weiteren Transport des Vereins Lernen-Helfen-Leben erfüllt.

Vereinsvorstandsmitglied Bernd Blaschke aus Düsseldorf schreibt dazu:

„Die beiden Vereine „Lernen-Helfen-Leben“ in Deutschland und „Developmental Association for Renewables Energies“ in Nigeria arbeiten seit 5 Jahren zusammen an einem wohl einmaligen Projekt: mit CDM-Mitteln wird der Verkauf hocheffizienter Holzsparkocher unterstützt. Dieses Projekt ist das erste in Afrika und weltweit gibt es nur 16 dieser Art. Die nigerianische Partnerorganisation hat inzwischen Erfahrungen, wie man einen solchen Kocher an den Mann bzw. an die Frau verkauft und entsprechend optimistisch sind die Ziele für die nächsten Jahre gesteckt: nicht mehr 2.000 pro Jahr sondern 10.000 jährlich sollen es werden. Bei einem Verkaufsgebiet 2 x größer als Deutschland ist der kleine Berlingo überfordert, ein richtiger LKW muss jetzt her, ausgestattet mit 2 Sitzreihen, dass auch notfalls ein größeres Team zu den Familien auf die Dörfer fahren kann, aber 100 unserer Kocher müssen auf jeden Fall transportiert werden. Eigentlich hatten sich unsere nigerianischen Freunde einen Bus mit Klimaanlage gewünscht, verständlich bei Mittagstemperaturen leicht über 40 Grad. Wenn Ende des Jahres das Ziel erreicht werden konnte dann gibt´s einen Bus mit Klima und obendrein einen, der Pflanzenöl verträgt, denn unsere Partner pflanzen fleißig Jatropha und sammeln die Nüsse, die ein hervorragendes Pflanzenöl ergeben. Die deutschen Freunde suchen derweil den geeigneten Dieseltransporter, der auf PÖL umgebaut werden kann. Das könnte für Nigeria einen völlig neuen Markt eröffnen, denn die Benzin- und Dieselpreise sind seit dem 1. Januar um nahezu 100 % gestiegen. Im Container befindet sich außerdem eine Solaranlage für einen Bungalow , der komplett aus Plastikflaschen gebaut wurde, ebenfalls ein Novum in Afrika. Der deutsche Baumeister Andreas Froese hat in Nigeria Afrikas erstes Flaschenhaus gebaut und jetzt fehlt noch der Innenausbau: Licht aus Solarstrom, Wasser aus der Dachsolaranlage und eine moderne Trenntoilette (davon gibt es nur wenige in Deutschland). Wenn dieser Flaschenbungalow fertig ist wird es die Pilgerstätte für Bauherren und Architekten, denn hier entsteht Afrikas Haus der Zukunft: aus Umweltmüll und dennoch nachhaltig, innovativ und preiswert und damit zukunftsweisend, Afrika ist ohne Zweifel der Kontinent der Zukunft.
Weitere Informationen sind auf der Website von L-H-L nachzulesen.“

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Das Boot schwimmt auf dem Tanganjikasee

Gerard Niyimbonera, Vorsitzender des hannoverschen Vereins Irembo, ist glücklich. Hinter ihm liegt ein nervenraubender, zum guten Ende aber erfolgreicher Aufenthalt in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis.

Nach der Liemba, die als Graf Goetzen vor dem 1. Weltkrieg auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut wurde, sodann zerlegt und in 3000 Kisten zum Tanganjikasee transportiert und dort wieder zusammengebaut wurde, schwimmt nun ein zweites, zwar nicht so großes, aber feines Schiff, wiederum aus Niedersachsen, die Irembo, auf dem sechstgrößten See der Erde. Somit hat ein mit viel Geduld, Fleiß und langem Atem durchgeführtes Projekt seinen erfolgreichen Abschluss gefunden. Damit ist der Sinn und Zweck eines 2-jährigen Projektes von der Labora Jugendwerkstatt und von ihr betreuten Schülerinnen und Schülern, Arbeit und Dritte Welt, der Stadt Hildesheim und dem Bundesministerium für Familie und Jugend erfüllt.

Gesponsert durch den Verein Helfen Direkt und seinem 1. Vorsitzenden, dem Honorarkonsul Burundis, Dietrich von Berg, gelangte der Container mit dem Boot von Hildesheim über Hamburg und Dar Es Salaam nach Bujumbura. Auf dem Weg dorthin mussten viele Schwierigkeiten, die seitens von Hafen- und Grenzbehörden entstanden, bewältigt werden.
Zu guter Letzt wurde das Boot dann im Hafen von Bujumbura von Mitarbeitern der Hafengesellschaft beschädigt, am Ende aber repariert.

Das Ausräumen dieses letzten Hindernisses für das Projekt hatte Gerard Niyimbonera, Vorsitzender des hannoverschen Vereins Irembo und Initiator dieses Vorhabens, fast seine letzten Nerven gekostet. Mit Freunden war er eigens nach Bujumbura geflogen, um das Entladen und in Betrieb nehmen des Bootes zu überwachen.

Nun wird es von Jugendlichen aus Bujumbura benutzt und soll helfen, ihnen eine Existenz aufzubauen. In dem 18800 km² großen See findet man über 300 verschiedene Fischarten, rund 45000 Menschen leben vom Fischfang. Aber auch als Transportmittel wird das Boot nützlich sein.

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Nicht in den Sperrmüll!

Walter Nothdurft stellte uns seine ehemaligen Büromöbel zur Verfügung. Nun versehen sie ihren Dienst im Büro unseres Sozialdienstes. Der Weg in den Sperrmüll blieb diesen schönen Möbeln damit erspart.

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Fast 1000 Fahrräder nach Eritrea

Erneut wurden unter der Federführung des Eritrea Hilfswerk für Deutschland (EHD), des Eritreischen Vereins für Körperbehinderte in Stuttgart e.V. und Arbeit und Dritte Welt Fahrräder in drei 40´-Containern verladen. Empfänger war auch diesmal der Eritreische Verband der Körperbehinderten und Kriegsversehrten.

Wir packten zudem noch Spinde, 20 Werkzeugsätze für Metallwerkstätten ( ca. 800 Einzelstücke ), 10 Rollstühle, 19 Rollatoren sowie mehrere Kisten Ersatzteile, 13 Mechanische und 12 elektrische Nähmaschinen und eine Schneiderpuppe, Schuhmacherwerkzeug, 2800 Brillen und ein Sortiment Braillepapier. Letzteres hatte das EHD zu uns anliefern lassen.

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40´-Container nach Ghana verladen

Um 12:15 Uhr fuhr der Truck mit einem 40´-Container zu uns auf den Hof: das mit langer Hand vorbereitete Verladen einer Unzahl verschiedener Spendengüter für die Rural Youth Association in Wenchi / Ghana konnte beginnen. Aus ganz Niedersachsen kamen die Spenden, die der Ghana e.V. in der Niedersächsischen Landjugend organisiert hatte.

Arbeit und Dritte Welt übernahm die sachgerechte Verpackung und das Verladen und steuerte eine große Anzahl von Tischler- und Schlosserwerkzeug, Bohrmaschinen, Stichsägen und Handkreissägen hinzu. Außerdem eine Bandsäge, eine fahrbare Absauganlage, eine Industrieschweißmaschine, eine Tischkreissäge und eine Hobelmaschine sowie einige Tretnähmaschinen, Rollstühle und Rollatoren. Schließlich über 70 Harken, Hacken, Schaufeln, Grepen und Sensen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass der größte Teil dieser Geräte von unseren Gewerkschaftskollegen in Sehnde gesammelt und in unseren Werkstätten aufgearbeitet worden war.

Eigens aus dem Kehdinger Land reisten Thorben Sumfleth und Sören Dress an – im Schlepptau einen frisch TÜV-abgenommenen PKW für die Rural Youth Assiciation.

Um 15:15 Uhr war der Container mit den vom Hildesheimer Zoll zuvor kontrollierten und abgenommenen Spenden beladen, wurde versiegelt und trat seine Weiterreise nach Hamburg in den Freihafen an.

Wir haben uns sehr gefreut, wieder einmal mit dem Ghana e.V. ein solches Projekt durchführen zu können.

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Erfolgreiche Instandsetzung für den Ghana-Spendentransport

Für den geplanten Spendentransport des Ghana e.V. in der Niedersächsischen Landjugend erhielten wir ein Bewässerungsaggregat. Unsere Mechanikwerkstatt säuberte die Maschine, baute Ersatzteile ein und setzte sie erfolgreich in Gang. Die Vorarbeiten für die Erneuerung der Auspuffanlage sind seitens der Schlosserei abgeschlossen – kommenden Montag ist das Aggregat wieder komplett! Und funktioniert!

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Moritz Bormann erneut bei ADW

Der Hildesheimer Bildhauer und Kontaktkünstler Moritz Bormann ist für viele Beschäftigte bei Arbeit und Dritte Welt kein Unbekannter. Mit gegenseitigen Werkstatt- und Atelierbesuchen wurde bereits vor einigen Jahren der Grundstein zu einer intensiven Arbeitsbeziehung gelegt.

Eine Ausstellung Bormanns bei uns, eine 4-wöchige Kontaktkunstaktion im Zirkuszelt auf unserem Gelände führten zu einem von der Johannishofstiftung geförderten Workshop, der die Erstellung der kinetischen Großplastik „Luftsprung“ aus Stahl zum Ergebnis hatte. Diese steht und dreht sich seitdem neben der Fassade unserer Werkhalle.

Die Zusammenarbeit hatte es nicht nur Bormann angetan: Im Spätsommer konnten wir ihn wieder auf unserem Gelände begrüßen. Unter Mitarbeit von Rainer Schimberle und Unterstützung unserer Kollegen aus der Schlosserei fertigte Bormann die Plastik Ikarus, eine Auftragsarbeit. Interessant und weiterbildend für unsere Metaller sind die Techniken, mit denen Bormann arbeitet und seine Konzeption, Lösungen aus der Praxis heraus zu entwickeln. Als nächstes ist ein Treffen in Bormanns Atelier in Garbolzum geplant.

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