Die Container gehen auf die Reise nach Eritrea

Am Montag, dem 01. Dezember 2008 war es soweit: nachdem wir über mehrere Monate lang zusammen mit dem Kreisverband Hildesheim der Arbeiterwohlfahrt, der Volkssolidarität Potsdam und dem Eritrea Hilfswerk Spenden gesammelt und verpackt hatten, erschien um kurz nach 10:00 Uhr der erste Truck mit einem 40´-Container auf unserem Hof im Stadtfeld.

Die in Kisten verpackten Spenden waren bereits der vorgeplanten Reihenfolge nach bereitgestellt, so dass Herr Hertsch vom Hildesheimer Zoll und Herr Schmidt von der GTZ ihre Überprüfungen vornehmen konnten.

Friedhelm Hallmann, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes war mit Helmut Werner und Otto Drewes gekommen – sie wurden von Fred Schulz, unserem 1. Vorsitzenden herzlich begrüßt. Herr Burghard von der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung sammelte Informationen und fotografierte.

Um 12:00 Uhr war der LKW in Richtung Hamburg-Waltershof abgefahren, der zweite folgte um 13:00 Uhr und war nach bereits 55 Minuten beladen. Beide Container wurden vom Zoll mit einem Hochsicherheitssiegel und einer Zollplombe verschlossen.

Auf dem Containerterminal Burchardkai werden die Container auf das Containerschiff MSC Candice verladen und sollen am 31.12.2008 in Massawa, dem Seehafen Eritreas abgeladen werden. Mehrere Reisegruppen aus Deutschland sind zu dieser Zeit in Eritrea – möglicherweise erhalten wir Bilder von der Ankunft.

Das Verladen erfolgte ohne Komplikationen, da die Mitarbeiter den Transport hervorragend organisiert hatten. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück: der angesagte Regen blieb aus.

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„Stolperstein e.V.“ zu Gast

Im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Fortbildungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war der Verein Stolperstein aus Hildesheim eingeladen, um seine Arbeit vorzustellen.

Stolperstein ist ein Verein, der sich für Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden oder in Betrieben einsetzt. Ziel ist, dass sich jeder Mensch in der Gesellschaft gleichberechtigt selbständig bewegen können sollte.

Sozialpädagogin Gudrun Deutsch hatte die Veranstaltung organisiert und konnte Beate Zellner und Ulf Sander begrüßen. Die Zuhörer erfuhren z.B., was es heißt, sich als Rollstuhlfahrer nicht frei bewegen zu können. Eine Probefahrt im Rollstuhl machte dies für die Mitarbeiter sehr deutlich. Bei dieser Gelegenheit wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Haltegriffe auf unseren Behindertentoiletten fehlen.

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Die Container für Eritrea werden gepackt.

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Traditionelles Braunkohl-Essen 2008

Auch zum Buß- und Bettag 2008 waren wieder viele Freunde, Förderer und Unterstützer unserer Einladung zum traditionellen Braunkohlessen gefolgt. Die Stimmung war sehr gut – es schien auch allen geschmeckt zu haben. Der auf unserem Gelände eigens hierfür angebaute Braunkohl war schließlich auch in dreitätiger Prozedur von unseren Kollegen gekocht worden. Unsere Gäste ließen sich nicht davon abhalten, für die geplante Weihnachtsfeier einen finanziellen Grundstock zu spenden. Das hat uns sehr gefreut.

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Die Spenden für Eritrea werden verpackt

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Bau einer Maniokmühle aus Metallabfällen

Gegenwärtig arbeiten die Kollegen aus der Schlosserei am Bau einer Maniokmühle. Verwendet werden ausschließlich gebrauchte Teile bzw. Rest. Den größten Anteil am verwendeten Material hat nichtrostender VA-Stahl. Die Mühle soll mit einem einfachen Konstruktionsplan versehen im ländlichen Gebiet der Region um Abidjan in der Elfenbeinküste nachgebaut werden. Hier ist der Bedarf groß – dies berichtete uns Frau Dr. Angelika Saavedra vom Göttinger Verein „Contre le Faim“.

Der Versand dieses Prototypen zusammen mit der dazu gehörenden Werkstatteinrichtung könnte Bestandteil eines weiteren Vorhabens sein, mit dem wir die Aktivitäten von „Contre le Faim“ unterstützen. Frau Dr. Saavedra ist z.Zt. in Abidjan und organisiert die Entladung des Containers, den wir im Auftrag von „Contre le Faim“ im August gepackt hatten.

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Das neue Sozialbüro nimmt Gestalt an.

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In der Tischlerwerkstatt

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Vorbereitungen für Eritrea-Transport gestartet

Seit Gründung unseres Vereins unterstützen wir Eritrea mit Hilfslieferungen. Dabei konzentrieren wir uns auf Handwerkzeuge, Nähmaschinen und Hilfsmitteln für Krankenhäuser. Hierbei arbeiten wir zumeist dem Eritrea Hilfswerk in Deutschland (EHD) mit Sitz in Köln zu.

Martin Zimmermann vom EHD ist uns hier seit Anbeginn ein guter und im besten Sinne freundlicher Ansprechpartner und Auftraggeber, unterstützt von Hohote Ghebremichael, die das Büro in Köln leitet. Nun wollen wir wie in der Vergangenheit erneut den Eritreischen Kriegsversehrtenverband EWDNA unterstützen. Zusammen mit der AWO, Kreisverband Hildesheim-Alfeld, haben wir in den letzten drei Monaten 80 Rollatoren, 48 Rollstühle, 13 Toilettenstühle, 38 Paar Gehstöcke und eine Vielzahl kleiner Geräte wie z.B. zum Blutdruckmessen oder Infusionsständer gesammelt. Zudem etliche Kartons mit Stationszubehör sowie Gehilfen, Badewanneneinsätze, einen Betrachter für Röntgenbilder und 67 Plastikbehälter für verabzureichende Tabletten.

Diese Spenden wurden uns aus Hannover, Bremerhaven, Sehnde und Hildesheim zur Verfügung gestellt. Geplant ist außerdem, zusätzlich aus Süddeutschland noch etliche Spenden abzuholen.

Wir wollen für den geplanten Transport bei der bundeseigenen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) einen Antrag auf Transportkostenzuschuß stellen. Dabei gehen wir davon aus, dass wir 2 40´-Container beladen können. Seit dem 21. Oktober holen wir dafür Transportkisten aus Haverlah ab. Die erhalten wir von der dort ansässigen Firma Fromme geschenkt. Wir rechnen damit, dass wir ca. 60 Kisten benötigen, um alles sicher und ordentlich verpacken zu können.

Wenn unser Antrag von der GTZ genehmigt wird, können wir möglicherweise Anfang Dezember verladen. Für diesen Transport geeignete Spenden könnten wir aus einem Umkreis von etwa 200 km nach Absprache abholen.

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21. Entdeckertag der Region Hannover

Der diesjährige Entdeckertag stand ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Umso mehr freute uns, dass „Arbeit und Dritte Welt“ eines von nur 36 Tourenzielen im Großraum Hannover war. Eine Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Wir danken den zahlreichen Besuchern für ihr Interesse.

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