2 x 40´-Container nach Eritrea

Am 11.11.2009 verluden wir 2 40´-Container nach Eritrea. In 74 Kisten verpackten wir eine komplette Zahnarztpraxis mit 3 Behandlungsstühlen, eine Röntgeneinheit sowie eine zahnärztliche Laboreinrichtung. Diese Spende soll in Eritrea der zahnmedizinischen Versorgung auf dem Land und der Ausbildung von Studenten in Asmara dienen.

Vermittelt wurde diese wertvoll und technisch einwandfreie Spende durch Herrn Moussa Sani vom IPMH, unseren seit vielen Jahren befreundeten Partnern aus Springe. Zusätzlich verluden wir eine große Menge von Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen und Hilfsmitteln für die stationäre Versorgung von Kranken. Hierbei war uns wie in der Vergangenheit die AWO Hildesheim ein hilfreicher Partner – ohne ihre Unterstützung hätten wir nicht so viele Spenden verpacken können. Zudem erneut dabei Spenden aus dem Sozialkonzept Katharinenhof in Hannover und aus Sehnde, gesammelt von DGB-Ortskartell.
Empfänger sind das eritreische Gesundheitsministerium und der Verband der Kriegsversehrte.

Erstmalig verpackten wir Werkzeugsets für holz- und metallverarbeitende Werkstätten. Dies auf Empfehlung der Botschaft Eritreas. Empfänger ist das Bildungsministerium. Hintergrund hierfür ist die Überlegung, ob Arbeit und Dritte Welt nicht die Einrichtung von Ausbildungswerkstätten für Handwerker unterstützen könne. Mit den Werkzeugsets wollen wir überprüfen lassen, ob die in Deutschland gesammelten und aufgearbeiteten Werkzeuge in Eritrea eingesetzt werden können.

Unterstützt wurde der Transport wie auch in der Vergangenheit durch das Eritrea Hilfswerk (EHD), besonders durch die zielgerichtete Beratung und Unterstützung seines 1. Vorsitzenden, Martin Zimmermann. Wie auch in der Vergangenheit stellte uns die Firma Fromme aus Haverlah die Kisten für die Verpackung der Spenden kostenfrei zur Verfügung.

Die Finanzierung des Transportes ermöglichte die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Die Container und ihre Ladung wurden, wie in der Vergangenheit vom Hildesheimer Zoll überprüft und freigegeben.

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Stadt Hildesheim ehrt 1. Vorsitzenden Schulz

Für seinen fast 15 Jahre lang andauernde ehrenamtlichen Einsatz für die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen und Schwerbehinderten ehrte die Stadt Hildesheim den 1. Vorsitzenden und Gründer unseres Vereins, Fred Schulz und zeichnete ihn dafür mit dem Goldbrakteaten aus. Dieser Brakteat trägt auf lateinisch die Aufschrift „Ich bin ein Hildesheimer“.

Oberbürgermeister Kurt Machens würdigte in einer Feuerstunde im Rathaus der Stadt die Verdienste von Schulz, der sich unermüdlich für die Interessen und der Würde von Arbeitslosen einsetze. Seit Gründung des Vereins 1995 haben über 1000 Menschen – wenn auch befristet – Arbeit gefunden. Schulz sei „der eiserne Gustav unserer Tage“.

Schulz, dessen Ehrung Wegbegleiter und Freunde mitverfolgten, sagte, den Brakteaten nehme er stellvertretend für die Vereinsmitarbeiter entgegen – diesen gebühre die Auszeichnung für ihr Engagement und ihren Fleiß und erklärte, nach wie vor müsse an die Politik die Forderung nach einem dauerhaft geförderten 2. Arbeitsmarkt erhoben werden.

Einen besonderen Dank richtete Schulz an seine Frau Hanne, ohne deren Unterstützung er diese zusätzliche Arbeit nicht habe leisten können.

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„Käthes Nest“ zu Besuch

Mit dem Kindergarten „Käthes Nest“ aus unserer Nachbarschaft in der Zeppelinstrasse haben wir seit einiger Zeit eine freundschaftliche Beziehung. Zusammen mit Frau Käding, der Leiterin des Kindergartens, war am 01. September eine Gruppe von Kindern zu Besuch auf unserem Betriebsgelände.

Nachdem sich die Kinder unter Führung von Michael Magon im Garten umgesehen hatten, ging es daran, Holunder- und Brombeeren zu ernten. Eine große Kiste voll war das Ergebnis. Als dank erhielten wir später einige Gläser wunderbarer Marmelade.

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Fortbildung: Die Herrenhäuser Gärten

Unsere Mitarbeiter aus dem Gartenbereich unternahmen am 27.08.2009 eine Fahrt zu den Herrenhäuser Gärten.

Die AWO hatte einen Kleinbus zur Verfügung gestellt, so dass es früh morgens losgehen konnte. Das Wetter war vom Feinsten, die Pflanzen in voller Blüte. Beim Spaziergang durch die große Gartenanlage wurde viel gefachsimpelt und wir konnten uns viele Anregungen holen.

Der Besuch in der von der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle gestalteten Grotte und die große Fontaine waren zwei Höhepunkte. Ein Besuch im Gartenrestaurant rundete den Besuch ab.

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Großtransport zur Elfenbeinküste

Am 18. und am 21. August 2009 unterstützten wir den gemeinnützigen Verein „Nachhaltig gegen Hunger – Contre Le Faim in Göttingen beim Packen von 2 40´-Containern, die nach Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste transportiert werden sollen.
Dafür demontierten wir ein komplettes Mikrobiologisches Labor des Instituts für Mikrobiologie und Genetik der Georg-August-Universität Göttingen – dieses soll durch eine Neuanschaffung ersetzt werden. Empfänger dieser Laboreinrichtung mit 50 Arbeitsplätzen ist die Université Abobo-Adjame in Abidjan. Dort werden in Zukunft Studierende der Elfenbeinküste ausgebildet werden. Dieses Projekt war von Frau Dr. Angelica Saavedra, Vorstandsmitglied des Göttinger Vereins, während eines Besuches in Abidjan vor fünf Wochen vorbereitet und abgestimmt worden.

Zusätzlich verluden wir einen in unserer Metallwerkstatt aus Schrott entwickelten nachbaubaren Prototypen für eine Maniokmühle. Diese ist für die Frauenkooperative Blokosso in Abidjan bestimmt. Die Frauen produzieren dort Attike, einen Maniokgries her, dessen Qualität im ganzen Land gerühmt wird.

Zudem verluden wir Kinderstühle, die von der AWO Hildesheim gespendet wurden. Diese Stühle sind für die noch im Bau befindliche Grundschule in Taabo bestimmt. Taabo liegt etwa 25o km nördlich von Abidjan im Landesinneren. Außerdem verluden wir in Kartons verpackte Schrauben, Nägel, Sanitärartikel, Pumpen, Maurerwerkstatt, Werkzeug für die Lederbearbeitung, Stichsägen, Bohrhämmer, Schraubstöcke und eine Ständerbohrmaschine sowie 10 Werkzeugsets für Holz und Metall – insgesamt ohne Nägel und Schrauben und die 10 Werkzeugsets 2194 Teile, die allesamt an uns gespendet und durch unsere Werkstätten aufgearbeitet worden waren. Diese Spenden sind für das von italienischen Mönchen geleitete Centre Abel für Strassenkinder in Grand Bassam, einem Vorort von Adidjan, und einem Handwerkerzentrum bestimmt.

Damit haben erneut die vielen Spenden, die wir durch Sammelaktionen des DGB-Ortskartells Sehnde und der Volkssolidarität Potsdam sowie vielen Einzelspendern erhalten haben, eine sinnvolle Verwendung gefunden.

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Hilfe für die Ausstattung der Ceesay Nursery School in Gambia

Am 13. August halfen wir, den Transport von Schulmöbeln, Tafeln, Computern und Nähmaschinen nach Banjul / Gambia durchzuführen. Aus bei uns eingegangenen Spenden steuerten wir 20 aufgearbeitete Tretnähmaschinen bei, die AWO Hildesheim brachte noch 22 Kinderschulstühle.

Heinz Dombrowski von der Jugendwerkstatt Steimke des Albert-Schweitzer-Familienwerkes in Uslar hatte auf Empfehlung der Werkstattschule Hannover im Frühjahr dieses Jahres Kontakt zu uns aufgenommen. Er unterstützt die Aktivitäten von DBO (siehe Link) und fand bei uns Unterstützung für den Plan, die von DBO errichtet Ceesay Nursery School in Gambia nun mit in der Jugendwerkstatt Steimke aufgearbeiteten Schulmöbeln zu unterstützen.

Wir halfen beim Transport aus Uslar in unsere Werkhalle, verpackten die Spenden, die teilweise noch am 12. August aus Bayern und Sachsen-Anhalt angeliefert wurden, organisierten den Seetransport und die Zollpapiere und verluden sodann am 13. August 2009.

Herr Hertsch vom Hildesheimer Zoll kontrollierte die Ladung, verglich den Inhalt mit der Packliste und verplombte den 40´-Container.

Am 9. September soll das Containerschiff mit unserer Fracht in Banjul ankommen.

Weitere Informationen hier.

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Besuch aus Tansania

Im Rahmen der nun bereits seit 30 Jahren andauernden Partnerschaft des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt mit der Diözese Singida finden in Hildesheim und im Landkreis viele Veranstaltungen statt. Im Mittelpunkt steht hierbei eine Delegation von Pastoren, Lehrern und Handwerkern aus Tansania, die zum Anlass dieses Jubiläums vom Kirchenkreis und seinen Gemeinden eingeladen wurde.

Am Mittwoch, dem 12.08.2009 war diese Delegation in Begleitung von Christiania Stieghorst bei uns zu Besuch. Frau Stieghorst und ihr Ehemann Gerhard haben einen Großteil ihres Lebens der Partnerschaft mit der Region Singida gewidmet – so auch den Partnerschaften der Hildesheimer Robert-Bosch-Gesamtschule und des Scharnhorstgymnasium mit Schulen in Ihanja, Issuna und der Iambi Secondary School.

Arbeit und Dritte Welt unterstützt diese Partnerschaften seit 1998 mit der Hilfe beim Sammeln und Verpacken von Spenden und dem Beladen von Containern mit Hilfsgütern.

Dabei haben wir auch gebrauchte Container beschafft, repariert und lackiert – diese werden in Tansania als Lagerstätten weiterbenutzt. Da Frau Stieghorst sehr gut Kishuaheli, die Landessprache Tansanias spricht, hatten wir die Möglichkeit, die vielen Fragen unserer Gäste zu verstehen und zu beantworten und über unsere Arbeit in Hildesheim zu berichten.

Es war ein beeindruckender Besuch!

Am 19.08.2009 wird im Hildesheimer Rathaus eine Ausstellung zur 30-jährigen Partnerschaft des Kirchenkreises mit Tansania eröffnet.

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Einweihung der neuen Räume der „Ambulanten Hilfe“

Mit der „Ambulanten Hilfe für Wohnungslose“ arbeitet unser Verein seit vielen Jahren zusammen. Etliche unserer Mitarbeiter erhielten von dort aus Unterstützung, Rat und Hilfe von Dorothea Lohbreier und dem Team. Für die neuen Räume in der Hannoverschen Strasse stellte unsere Tischlerei als Geschenk eine Halterung für das Telefon im Flur der Einrichtung her. ADW-Diplom-Sozialpädagogin Sabine Jäger zeigt, dass die Halterung stabil ist.

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Besuch aus Peru

Gestern besuchten uns Juan Yactayo und seine Frau Margarita Gabriel de Yactayo aus Peru. Sie sind auf Einladung von Professor Peter Busmann in Deutschland. Architekt Peter Busmann ist Vorstand des Vereines „Heredos del Planeta – Erben der Erde Köln e.V.“. Dieser Verein ist in Kolumbien und Peru tätig. Er hat sich zur Aufgabe gesetzt, Armut durch Bildung zu überwinden und wendet sich hierbei an Jugendliche. Juan Yactayo und seine Frau sind hierfür in den Slums von Lima tätig.

Der Besuch bei uns kam durch Vermittlung von Moritz Bormann zustande, Reiner Schimberles Frau Theresa half beim Übersetzen, unser Mitarbeiter Bernd Oppermann sorgte für Kaffee und Mineralwasser.

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Müllsammler in Not – Spendenaufruf

Hilfe für die Müllsammler von Kairo
durch Verbesserung ihrer Plastikrecyclingbetriebe

Wer braucht Hilfe und warum?
Ca. 7000 Menschen leben in Ezbet En-Nawwar, einer der Müllsammlersiedlungen Groß-Kairos. Sie sammeln täglich etwa 700 t Festmüll im Nordosten der Stadt ein, sortieren die daraus gewonnenen Wertstoffe und verkaufen bzw. recyceln sie größtenteils auch. Die Lebensgrundlage dieser Menschen wurde zerstört, als im April 2009 die ägyptische Regierung beschloss, alle Schweine im Lande zu töten. Die Schweinehaltung in Ägypten wurde bis dahin fast ausschließlich von den meist koptischen Müllsammlern betrieben, die als Futter den gesammelten Biomüll verwendeten. Allein aus diesem Sektor ihrer Recyclingtätigkeit erwirtschafteten sie etwa die Hälfte ihres Einkommens. Nachdem die ca. 40.000 Schweine der Müllsammler von Ezbet En-Nawwar getötet wurden, müssen die Menschen jetzt nach neuen Möglichkeiten suchen, ihren Unterhalt zu sichern.
Die Verbesserung ihres Plastikrecyclings bietet sich hier als besonders sinnvolle Möglichkeit an. Sie könnten hierdurch ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den größeren Recyclingbetrieben im Lande verbessern und neue Arbeitsplätze schaffen. Zurzeit gibt es in Ezbet En-Nawwar 50 Plastikrecyclingbetriebe, die sich in der Hand von Müllsammlern befinden und ca. 240 Personen beschäftigen. Sie weisen jedoch vor allem technische Mängel auf und müssen dringend verbessert werden.
Was soll erreicht werden?
– Das Plastikrecycling soll effizienter gestaltet werden.
– Die Plastikgranulate müssen verbessert werden, damit sie sich
besser verkaufen.
– Es sollen mehr Personen Beschäftigung finden.
– Die Sicherheit am Arbeitsplatz muss erhöht werden.
– Die Umweltbelastung durch die Betriebe soll reduziert werden.
Das Recyceln von Plastik ist für Ägypten von großer Bedeutung. Im Lande fallen jährlich etwa 1 Mio. t Plastikmüll an. Die zahlreichen Plastikfabriken im Lande benötigen dringend Plastikgranulat, das z.T. unter Einsatz von Devisen aus dem Ausland, wo das Recyclingverfahren bereits fortentwickelt wurde, importiert werden muss.
Was kostet es?
– 2000 € pro Betrieb, wenn die Eigentümer ein Drittel der Kosten selbst tragen
– monatlich 200 € für Projektkoordination und Ausbildung eines
Vermarktungsfachmanns während der Durchführung der Maßnahmen.
Wie vielen Betrieben soll geholfen werden?
Richtet sich nach der Höhe der erhaltenen finanziellen Unterstützung (max. 50).
Weitere Infos: fouadnibrahim@aol.com; www.afrikafreundeskreis.de

Spenden erbeten an: (auch kleine Spenden sind herzlich willkommen!)
Afrika-Freundeskreis e.V. Stichwort:
„Müllsammler Kairo Plastikrecycling“
Bankverbindung: Kto-Nr. 570 005 801; BLZ 773 501 10;
Sparkasse Bayreuth
IBAN: DE34773501100570005801 SWIFT-/BIC-Code BYLADEM1SBT

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