Unterstützung für arbeitssuchende Jugendliche

Am 16.Mai 2011 besuchten uns Klaus Ingelmann, Leiter des Team U25 des Jobcenter Hildesheim und Ulf Trombach von PACE. Zusammen mit Sabine Jäger, Sozialdienst besprachen wir Ingelmanns Vorschlag, im Stadtfeld das Job-Mobil von PACE einzusetzen.

Hintergrund der Idee ist die im Vergleich zu anderen Stadtteilen Hildesheim höchste Dichte von Kindern und Jugendlichen im Stadtfeld. Mit Bewerbungshilfen soll eventueller Benachteiligung dieser Jugendlichen bei der Lehrstellen- und Arbeitssuche entgegengewirkt werden.

Diese Überlegung ist berechtigt, da der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in diesem Stadtteil sehr hoch und zu befürchten ist, dass sich dies bei der Arbeitssuche als hinderlich auswirkt. Zusätzlich würde die Initiative den jungen Leuten signalisieren, dass sie nicht allein dastehen.

Die Initiative könnte sehr gut in Zusammenarbeit mit dem im vergangenen Jahr gegründeten Verein „Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld“ durchgeführt werden, war sich Thomas Brien, Geschäftsführer von ADW sicher. Dementsprechend ist zeitnah eine Auftaktveranstaltung im Viertel geplant.

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Tag der offenen Gartenpforte bei ADW

Am Freitag, dem 01. Juli 2011 ist der Garten um unsere Werkhalle für interessierte Besucher von 12:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Erstmalig nehmen wir an dieser Aktion teil, die seit einigen Jahren in Stadt und Landkreis Hildesheim stattfindet.

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Spendencontainer für Gambia

Im vergangenen Jahr hatten wir erneut im Auftrag der Dresden-Banjul-Organisation (DBO) einen Container mit Spendengütern verpackt und auf die Reise geschickt. Der Transport war erfolgreich verlaufen, die Spenden sind vor Ort.

Die Healthpost in Gunjur hat nun neue Fenster. DBO schreibt dazu: „Unser neues Projekt beschäftigt sich mit dem Thema der Aufklärung Jugendlicher und Erwachsener über Sexualität, Gesundheit, Hygiene, Beschneidung, Verhütung, Pubertät, Impfungen, da über diese „beschämenswerten“ Themen im Unterricht in den Schulen nicht gesprochen wird. Ein 20-jähriges Mädchen weiß nicht, wozu es eine Menstruation hat, außer, dass es während dieser Zeit nicht zu Allah beten darf; um nur ein Beispiel zu nennen. Jedoch das Interesse an den natürlichen Zusammenhängen ist riesig groß.

Unser Mitarbeiter Sol arbeitete früher als Krankenpfleger und hat sich seine Kenntnisse über viele Jahre angeeignet. Es ist gut, dass diese für Gambianer unglaublich sensiblen Themen von einem Gambianer erklärt werden, der sich mit den Traditionen des Landes auskennt und daher ernst genommen wird. Er geht in die Dörfer und Schulen und findet dort die richtigen Leute, die es den anderen im Dorf weitergeben sollen. Schulklassen werden ebenfalls zu den Kursen eingeladen. Der erste Kurs, den die DBO organisiert hat, fand in Brikama im Büro des Gouverneurs vor 25 Teilnehmern statt.

Bodenfliesen gab es für die Lambai Nursery School, ein Vorschulkindergarten: Die Schule befindet sich etwas außerhalb von Sukuta und wird in einem ehemaligen Shop von Lamin Samanteh betrieben. Bis jetzt wird dort 70 Kindern im Alter von 4-6 Jahren ein Grundwortschatz in englischer Sprache beigebracht. Einen Voraussetzung um später in der weiteren Schule dem Unterricht folgen zu können. Die Kinder lernen in ihren Familien die Sprache der Mandinka, Amtssprache in Gambia ist aber Englisch. Deshalb sind wir als DBO auch sehr darum bemüht, Kindern diese Zeit in den Nursery schools zu ermöglichen und so angenehm wie möglich zu gestalten.“

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Maschinen und Werkzeuge nach Kampala / Uganda

Auf Initiative der Hildesheimer Labora Jugendwerkstatt halfen wir bei der Zusammenstellung von Werkzeugen und kleinen Maschinen für das Projekt „Kinder Raising Voices“ in Kampala / Uganda. Die Hildesheimerin Katja Rohde in Mitbegründerin dieses Projektes und hatte dieses im Rahmen der „Eine-Welt-Woche“ 2009 in Hildesheim vorgestellt. Zusammen mit HeJo Theisgen von Labora stellten wir den Inhalt einer Holzkiste zusammen, die im März dieses Jahres per Luftfracht nach Kampala transportiert wurde.

Kinder Raising Voices beschreibt seine Arbeit wie folgt: „Viele Menschen in Uganda müssen weit unter dem Existenzminimum leben. Aufgrund hoher Geburtenrate und niedriger Lebenserwartung sind die Kinder in Uganda meist schon im jungen Alter auf sich selbst gestellt.

Das Straßenkinderprojekt „Kinder Raising Voices“ (KRV) wurde von Katja Rohde, Diplom-Sozialpädagogin, Nathan Lule, Isaac Lule und Silver Bisaso gegründet und ist aus der Idee entstanden, sozial benachteiligten heimatlosen Kindern wie z.B. AIDS-Waisen in Uganda eine bessere Zukunft durch Bildung zu bieten. Ein ausschlaggebender Punkt für die Gründung dieses Projektes war die Korruption, die in anderen sozialen Projekten vorherrscht. Uns ist es wichtig, dass die Spendengelder effektiv für das Projekt eingesetzt werden.

2006 kam erstmals der Gedanke auf, ein eigenes Projekt für benachteiligte Kinder zu gründen. Im Januar 2009 wurde die Idee in die Tat umgesetzt und KRV hat sich zunehmend mit dem Thema „Das Leben auf der Straße“ auseinandergesetzt. Wir sind in die Slums gegangen, haben gesehen, wie die Kinder leben, Kontakt zu ihnen aufgenommen und konnten uns ein Bild von ihrer Lebenssituation machen.

Als wir in Kawempe, einem Vorort der Hauptstadt Kampala Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekamen, starteten wir das Projekt zunächst mit fünf Kindern, die durch unsere Unterstützung die Schule besuchen konnten. Wir begannen mit verschiedenen kleineren Projekten, wie Gemüseanbau, Hühnerzucht, Kunsthandwerk und künstlerisches Zeichnen.
Die dadurch gemachten Erfahrungen nutzten wir schließlich, um unsere Ideen zur Umsetzung und Ausgestaltung des KRV-Projektes so realitätsnah wie möglich mit einfließen zu lassen.

Unser Anliegen ist es den Kindern des Projektes eine Perspektive zu bieten, ein zu Hause zu geben und ihnen Bildungszugänge zu ermöglichen.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder sich zu kompetenten Individuen entwickeln können und in der Lage sind, Aufgaben und Herausforderungen ihres Lebens selbst zu meistern.

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Besuch aus Eritrea

Auf Einladung von Botschafter Petros Tseggai kam der Vorsitzende des eritreischen Gewerkschaftsbundes, Tekeste Baire nach Hildesheim.

Botschafter Tseggai´s Plan, auch der Gewerkschaftsvorsitzende solle am Beispiel Hildesheim Grundlagen und Rahmenbedingungen der beruflichen Erstausbildung im Handwerk näher kennenlernen, wurde von Handwerkskammerpräsident Jürgen Herbst und Kammergeschäftsführer Jürgen Garms unterstützt.Botschaftssekretär Johannes Yassu half bei der Übersetzung. Am Beispiel der Werkstätten für Holz, Metall und Elektrotechnik konnte sich Tekeste Baire einen Überblick verschaffen.

Hintergrund des bereits zweiten Besuches des Botschafters in Hildesheim ist das Vorhaben, im eritreischen Massawa ein Berufsbildungszentrum zu errichten. Wie Botschafter Tseggai mitteilte, ist ein großer Teil des Gebäudes bereits fertiggestellt. Handwerkskammer und Arbeit und Dritte Welt wollen bei der Einrichtung helfen.

Beim anschließenden Besuch und Besichtigung der Werkhalle von Arbeit und Dritte Welt wurden die Gäste von vielen Mitarbeitern sowie Andreas Gehrke, Sekretär der DGB-Region Niedersachsen-Mitte begrüßt. Vereinsvorsitzender Fred Schulz und Vorstandsmitglied Ute Wittenberg, bekräftigten die Bereitschaft, bei der Einrichtung der geplanten Werkstätten zu helfen und unterstrichen die Bedeutung dieses Besuches für das Motto des Vereins: Arbeitslose leisten Entwicklungshilfe. Der erneute Besuch habe nun dazu beigetragen, die Hilfe zu konkretisieren.

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Besuch aus Brüssel

Auf Anregung des Landtagsabgeordneten Markus Brinkmann besuchte uns Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlamentes.

Vereinsvorsitzender Fred Schulz machte am Beispiel Hildesheim deutlich, dass sich mit dem Konzept von Arbeit und Dritte Welt bundesweit etwa 50000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen ließen.

Schulz äußerte die Besorgnis, dass die Bundesregierung mit den Kürzungen im Bereich der Arbeitsmarktförderung keine Perspektive für schwächere und ältere Arbeitslose biete und warb für einen dauerhaft geförderten 2. Arbeitsmarkt.

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Fachschüler zu Besuch bei ADW

Heute besuchten uns Schülerinnen und Schüler des Unterkurses Politik der Erzieherfachschule Elisabeth-von-Rantzau aus Hildesheim unter der Leitung ihrer Lehrerin Carolin Schnelle.

Nach einem Rundgang über unser Betriebsgelände und der Werkhalle und der Werkstätten fand ein reges Gespräch in der Kantine statt. Sabine Jäger, Rebecca Grimm und Thomas Brien wurden mit vielen fundierten Fragen konfrontiert. Wie immer, war die Zeit leider viel zu kurz.

Thomas Brien sagte abschließend, Arbeit und Dritte Welt sei sehr an einer Weiterführung dieses Austausches interessiert. Die Schüler seien stets willkommen.

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2800 Backsteine aus Abbruch

Nachdem wir schon im vergangenen Jahr mitbekommen hatten, dass in Algermissen ein alter Bauernhof einem Supermarkt weichen soll, lauerten wir Woche für Woche.

Im Januar schließlich hieß es: es kann losgehen. Gesagt, getan. Baustelle besichtigt, einen Container bestellt, Thermoskannen eingepackt ( mit heißem Kaffee ), warm angezogen und frühmorgens nach Algermissen gefahren.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

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Arbeit und Dritte Welt gewinnt Preis

Am 14.Februar 2011 drängten sich um Rektor Meyer Schüler der Gelben Schule am Moritzberg, ein Vertreter von „Buntstift“ sowie Peter Wein und der Vereinsvorsitzende Fred Schulz von Arbeit und Dritte Welt im Eingangsbereich des Hildesheimer dm-Marktes: Preisverleihung!

Aus über 70 Bewerbern waren Schule, Buntstift und ADW mit ihren Projekten ausgewählt worden, an jeweils einem Tag ihre Initiative vorzustellen. Anschließend konnten die Kunden des dm-Marktes abstimmen (siehe Bericht vom 01.01.2011).
Die Schüler der Gelben Schule errangen den 1.Preis!

Für uns ist der Geldpreis Grundstock, um nun eine ganze Menge Solarlampen aus recycelten Industrieabfällen mitsamt Solarpaneel herstellen zu können. Mal sehen, zu welchem Transport nach Afrika wir sie in diesem Jahr beiladen werden. Die Kolleginnen und Kollegen unserer Werkstatt im Technologiezentrum sind zu recht stolz!

Zudem erhielten wir eine Urkunde – die prangt nun in der Werkhalle an der Infotafel.

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Arbeit und Dritte Welt bei dm

Seit einigen Monaten fertigt unsere Mechanikwerkstatt im Technologiezentrum LED-Lampen aus Industrieabfällen. Mit einem Solarmodul werden Akkus aufgeladen. Diesen sorgen für etwa 8 Stunden für Licht. Die Idee ist, diese Lampen unseren Freunden und Partnern in Afrika zur Verfügung zu stellen.Denkbar ist aber auch ein Einsatz bei uns in Deutschland.

Die Lampen sind nämlich mit viel Kreativität von unseren Kolleginnen entwickelt und gefertigt worden. Ideengeber hierfür war Elektromeister Helmut Eschmann aus Barsinghausen, der beim regionalen Entdeckertag 2009 auf uns aufmerksam wurde.

Im Rahmen eines Wettbewerbes für Nachhaltigkeit, der von dm bundesweit ausgeschrieben wurde, waren wir in Hildesheim unter 70 Bewerbern neben zwei anderen Initiativen für einen Tag im Hildesheimer dm-Markt mit einer Ausstellung präsent.

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