Spendencontainer für Gambia

Im vergangenen Jahr hatten wir erneut im Auftrag der Dresden-Banjul-Organisation (DBO) einen Container mit Spendengütern verpackt und auf die Reise geschickt. Der Transport war erfolgreich verlaufen, die Spenden sind vor Ort.
Die Healthpost in Gunjur hat nun neue Fenster. DBO schreibt dazu:” Unser neues Projekt beschäftigt sich mit dem Thema der Aufklärung Jugendlicher und Erwachsener über Sexualität, Gesundheit, Hygiene, Beschneidung, Verhütung, Pubertät, Impfungen, da über diese “beschämenswerten” Themen im Unterricht in den Schulen nicht gesprochen wird. Ein 20-jähriges Mädchen weiß nicht, wozu es eine Menstruation hat, außer, dass es während dieser Zeit nicht zu Allah beten darf; um nur ein Beispiel zu nennen. Jedoch das Interesse an den natürlichen Zusammenhängen ist riesig groß. Unser Mitarbeiter Sol arbeitete früher als Krankenpfleger und hat sich seine Kenntnisse über viele Jahre angeeignet. Es ist gut, dass diese für Gambianer unglaublich sensiblen Themen von einem Gambianer erklärt werden, der sich mit den Traditionen des Landes auskennt und daher ernst genommen wird. Er geht in die Dörfer und Schulen und findet dort die richtigen Leute, die es den anderen im Dorf weitergeben sollen. Schulklassen werden ebenfalls zu den Kursen eingeladen. Der erste Kurs, den die DBO organisiert hat, fand in Brikama im Büro des Gouverneurs vor 25 Teilnehmern statt.”
Bodenfliesen gab es für die Lambai Nursery School, ein Vorschulkindergarten: “Die Schule befindet sich etwas außerhalb von Sukuta und wird in einem ehemaligen Shop von Lamin Samanteh betrieben. Bis jetzt wird dort 70 Kindern im Alter von 4-6 Jahren ein Grundwortschatz in englischer Sprache beigebracht. Einen Vorraussetzung um später in der weiteren Schule dem Unterricht folgen zu können. Die Kinder lernen in ihren Familien die Sprache der Mandinka, Amtssprache in Gambia ist aber Englisch. Deshalb sind wir als DBO auch sehr darum bemüht, Kindern diese Zeit in den Nursery schools zu ermöglichen und so angenehm wie möglich zu gestalten.”

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