Neues Projekt für Burundi

Vor etwa 1 1/2 Jahren erhielten wir eine Spende von vier Industrienähmaschinen, einer Knopflochmaschine und einer Maschine zum Annähen von Druckknöpfen. In Stretchfolie eingepackt hatten wir die Maschinen eingelagert – in der Hoffnung, es möge sich ein geeignetes Projekt finden.

Nun ist es wohl soweit: Am 04. Juli besuchte uns Petra Rösch, Schneidermeisterin und Mitglied des IREMBO e.V. aus Hannover. Ihr Plan ist, in Burundi eine professionelle Schneiderwerkstatt zu errichten. Dafür wären die bei uns eingelagerten Maschinen genau richtig, fand sie. Als nächsten Schritt planen wir, alle Maschinen zu überprüfen.

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Zwei Schuppen fertiggestellt

Aus dem Abriss der ehemaligen Gebäude MTG Fleige in der Einumer Straße erhielten wir eine große Zahl von alten Backsteinen. Wir fanden heraus, dass diese in der heute nicht mehr existierenden Ziegelei Schlewecke hergestellt worden waren – nicht in dem sogenannten „Reichsformat“, sondern nur 6 cm dick.

Jedenfalls haben unsere Kollegen aus diesen, in Handarbeit gesäuberten Steinen zwei schöne Schuppen hergestellt. Die Dachpfannen – aus der Sanierung eines Wohnhauses in der Fahrenheitstraße stammend, würden übrigens in der ehemaligen Ziegelei Ochtersum produziert. Auch dieser Betrieb ist vom Erdboden verschwunden.

Auf dem Gelände der Ziegelei Ochtersum trafen sich übrigens Anfang des 20. Jahrhunderts Hildesheimer Arbeiter heimlich zur 1.Mai Feier – diese war von Kaiser verboten worden.

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Rollstühle aus Hildesheim in Abidjan / Elfenbeinküste

Von Frau Dr. Saavedra, Vorsitzende des Göttinger Vereins „Contre le faim“ erhielten wir Photos von der Übergabe der Rollstühle an das REHA Krankenhaus in Abidjan, die wir für einen gemeinsam organisierten Transport gesammelt und aufgearbeitet und mit Unterstützung der GIZ verschickt hatten.

Auf den Fotos sind zudem die Frau des Deutschen Botschafters, Karl Prinz und der Direktor des Krankenhauses und Frau Saavedra zu sehen.

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Besuch aus dem Gymnasium Josephinum

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen besuchten uns Julian, Moritz und Leon aus der 9. Klasse des Josephinum, um Konzept und Alltag unserer Arbeit kennenzulernen. Ihr Ziel war, die gesammelten Informationen für ein Referat in ihrer Klasse zu verarbeiten.

Wir haben uns über das Interesse der Schüler sehr gefreut.

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Spenden in Ghana angekommen

Von Maike Dreß, Vorsitzende des Ghana e.V. in der niedersächsischen Landjugend, erhielten wir Bilder von der Entladung der Spenden aus dem Container, dessen Verschickung – mit einem Transportkostenzuschuss der GIZ – wir gemeinsam organisiert hatten.

Auf den Bildern ist u.a. die Bandsäge zu erkennen, die von unseren Gewerkschaftskollegen in Sehnde gesammelt und bei uns instandgesetzt und neu lackiert wurde. Ebenso die Kisten, die wir seit Jahr und Tag von der Firma Fromme in Haverlah geschenkt bekommen. Diese enthalten eine große Menge von aufgearbeiteten Handwerkzeugen.

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Vorbereitung für Werkzeugsammlung in Hänigsen

Mitglieder des DGB Burgdorf hatten am 14.06.2012 zu einem Pressegespräch eingeladen: die erste Werkzeugsammlung sollte nun in Hänigsen stattfinden. Unter Leitung des Ortskartellvorsitzenden Manfred Scheller war alles aufs beste vorbereitet.

Schon bevor die Sammlung stattfinden sollte, hatten einige Wind davon bekommen und sogleich die ersten Spenden vorbeigebracht: Werkzeugkoffer, Sägen und Handmaschinen.

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Projekt „Beschäftigung und Qualifizierung im Quartier“ (BIWAQ)

Am 13. Juni stellte die Stadt Hildesheim bei uns das BIWAQ Projekt der Presse vor. Viele unserer ehemaligen MitarbeiterInnen konnten in das Projekt übernommen werden und können seitdem über einen Zeitraum von drei Jahren in Ruhe arbeiten. Besser wäre natürlich unbefristet, aber man ist ja so schon froh.

Bemerkenswert ist, dass die Mittel für das Projekt nicht aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Arbeit stammen – was auch erstaunlich wäre, denn dort wird gekürzt.
Das untenstehende Bild zeigt Vertreter der Stadt, des Jobcenter, der Kooperationspartner und Kollegen von uns.

Der nachfolgende Text wurde von der Pressestelle der Stadt verfasst:

„Das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt die Entwicklung benachteiligter Stadtteile. Dazu gehören Investitionen in die Sanierung von Gebäuden, das Wohnumfeld und die Infrastruktur. In Hildesheim sind Drispenstedt und das Fahrenheitgebiet seit 2001 bzw. 2003 in diese investive Förderung von Bund und Land aufgenommen worden und haben bis zum Abschluss 2009 sehr davon profitiert.

Um die Lebenssituation vor Ort umfassend zu verbessern und die Ursachen von Arbeitslosigkeit und Bildungsbenachteiligung anzugehen, bedarf es noch weiterer ergänzender Angebote für Teilhabe, Beschäftigung, Bildung und Qualifizierung. An dieser Stelle setzt das aus dem Europäischen Sozialfonds sowie aus Bundesmitteln finanzierte Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ an. Das Programm verknüpft städtebauliche Investitionen mit Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik. Im Mittelpunkt stehen auf die konkreten Bedürfnisse eines Quartiers zugeschnittene Projekte, die in Zusammenarbeit mit den bestehenden Strukturen vor Ort durchgeführt werden.

In der zweiten Förderrunde ist das Programm um das neue Handlungsfeld „Quartiersarbeit“ ergänzt worden. Ziel ist der Ausbau von quartiersbezogenen Beschäftigungsmaßnahmen im gemeinnützigen Bereich. Auf diese Weise soll die Kooperation von Stadtentwicklungs- und Arbeitsmarktpolitik gestärkt und das Engagement der Menschen für ihren Stadtteil erhöht werden. Gefördert werden quartiersbezogene, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse von bis zu drei Jahren.

Die Stadt Hildesheim hatte sich für die zweite Förderrunde mit einem Projekt zur Quartiersarbeit beworben und einen positiven Bescheid erhalten. Für das Projekt fließen bis Oktober 2014 insgesamt rund 990000 Euro an Fördermitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds nach Hildesheim. Insgesamt haben sich 600 Projekte in der zweiten Förderrunde beworben, 92 wurde eine Förderung bewilligt. Vom Projektträger ist ein Eigenanteil zu leisten, der aber nicht monetär, sondern insbesondere durch die Bereitstellung von zwei Anleiterstellen als Arbeitsgelegenheiten durch das Jobcenter sowie den Personalaufwand der Träger für die Anleitung der Quartiersarbeiterinnen und -arbeiter erbracht wird.

Das Hildesheimer Projekt sieht so aus, dass bei vier Trägern insgesamt 20 Quartiersarbeitsplätze eingerichtet worden sind. Diese Teilprojekte haben folgenden Inhalt:

a) zehn Plätze im gärtnerisch-handwerklichen Bereich, angesiedelt bei Arbeit und Dritte Welt e.V. Schwerpunkt der Arbeit ist die Aufarbeitung und Entwicklung eines sog. Stangenwaldes zur Größe von 4 ha in Drispenstedt. Dieser wild entstandene Wald soll zu einem Erholungswald für die Drispenstedter Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden. Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst mit Aufgaben der Grünflächenpflege in den Städtebaufördergebieten eingesetzt. Hierbei handelt es sich nicht um Pflichtaufgaben der Stadt. So werden z.B. Flächen, die sich in einem verwilderten bzw. vernachlässigten Zustand befinden, grundlegend überarbeitet und neu gestaltet.

b) Sechs Plätze im hauswirtschaftlichen Bereich, davon vier im Stadtteiltreff Drispenstedt und zwei im Kinder- und Jugendrestaurant KBert. Die Quartiersarbeiterinnen und Quartiersarbeiter werden bei der Organisation des Mittagstisches und der weiteren gastronomischen Angebote an die Zubereitung und Portionierung von Speisen sowie an die Mitarbeit im Service herangeführt.

c) Vier Plätze beim „Trägerkreis sozialer Mittagstisch Guter Hirt e.V.“ Die Quartiersarbeiterinnen und –arbeiter werden in den unterschiedlichen Aufgabenfeldern des „Guten Hirten“ eingesetzt, der Küche, dem Lager, der Spendenannahme und dem Flohmarkt.

Das Programm BIWAQ hat für die Soziale-Stadt-Gebiete somit einen doppelten Nutzen: Langzeitarbeitslose Menschen aus den Gebieten werden befristet in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis übernommen, qualifiziert und erhöhen damit ihre Chancen auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei nehmen sie Aufgaben wahr, die den Quartieren zugute kommen, in denen sie leben. Das Erscheinungsbild, die Infrastruktur und das soziale Angebot in den Soziale Stadt- sowie den Städtebaufördergebieten werden auf diese Weise gestärkt.“

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Besuch von DGB-Senioren

Regelmäßig besuchen uns seit über 15 Jahren Mitglieder der DGB Seniorengruppe, zumeist ehemalige Aktive aus der Gewerkschaftsarbeit, die sich nach wie vor für Arbeitnehmerinteressen einsetzen.

Gesprächsthema war diesmal die sogenannte Instrumentenreform der Bundesregierung und ihre Auswirkung auf die Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose aus dem Wirkungsbereich des SGB II.

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„Heiße Kiste“

In Kooperation mit der Transportfirma Bartkowiak nahmen wir an dem „Heiße Kisten Rennen“ in Himmelsthür teil.

Als Grundlage diente ein vorgefertigter Bausatz, der Gestänge und Räder enthielt. Insgesamt beteiligten sich 15 Einrichtungen, zumeist Schulen, jeweils mit einem Partner aus der Wirtschaft. Der Aufbau musste selbst hergestellt werden – eine interessante Aufgabe für unsere Handwerker.

Den 1. Platz haben wir leider nicht belegen können.

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Tretnähmaschinen ermöglichen neue Lebensqualität

Seit Jahren versenden wir Tretnähmaschinen nach Eritrea. Viele dieser Maschinen haben unsere Gewerkschaftskollegen aus Sehnde gesammelt. Wir schicken die Nähmaschinen an den eritreischen Kriegsversehrten- und Behindertenverband, der sie sodann verteilt.

Somit können kriegsversehrte Frauen eine neue Lebensperspektive entwickeln und sind nicht mehr zu Untätigkeit gezwungen. Das gibt ihnen ihre Würde zurück. Die Bilder hat uns Martin Zimmermann vom EHD zur Verfügung gestellt.

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