Spenden für Gambia verladen

November 6th, 2015

Erneut haben wir einen Spendentransport für DBO in Banjul / The Gambia verschickt. Der 40`Container soll am 02. Dezember in Banjul ankommen. Er enthält Fahrräder, Zubehör für eine Fahrradreparaturwerkstatt, Schultische und -stühle und Lehrmaterial für die Ausbildung von Kfz-Mechanikern.

Bus bereit für den Transport

September 22nd, 2015

Der Verein Lernen-Helfen-Leben beabsichtigt, diesen Bus zur Unterstützung des D.A.R.E.-Projektes nach Nigeria zu verschiffen.
Unsere Werkstätten haben den Bus mit einem neuen Schriftzug versehen.
Seit vergangener Woche ist das Fahrzeug TÜV-abgenommen. Nun wird die Verschickung organisiert.
Wahrscheinlich wird in Bremerhaven auf ein Ro-Ro-Schiff verladen.
Mit dem Bus sollen u.a. in D.A.R.E.-Werkstätten gefertigte Energiersparkocher ausgeliefert werden.

Schülerhilfe für Menschen in Tansania

September 18th, 2015

Seit vielen Jahren engagiert sich die Robert-Bosch-Gesamtschule für den Bau einer Krankenstation auf dem platten Land im Norden Tansanias.
Diese soll die medizinische Versorgung südwestlich des Kilimandscharo sichern helfen.
Mit Spendengeldern konnte der Bau einer solchen Station in Sanya Yuu verwirklicht und dem Orden der Holy Spirit Sisters übergeben werden.
In einer zweiten Phase wurde nun das technische Zubehör für die Station gesammelt und in der Schule bereitgestellt. Hierbei kamen große Mengen an hochwertiger Ausrüstung zusammen, so daß ein Transportcontainer geordert werden konnte.
In Kooperation mit der Schule organisierten wir einen 20`Container, das Auflisten, Verpacken und Verladen sowie den Transport.
Am 18.09.2015 konnte der Container unter großere Anteilnahme der Schüler auf die Reise gehen.
In Hamburg wird der Container auf die Seroya Lima verladen. Abfahrt ist am 23.09. nach Mombasa. Von dort geht es am dem Landweg nach Sanya Juu.
Dort wird mit der Ankunft Ende Oktober gerechnet.

Unterstützung für den Neustart

August 11th, 2015

Gordana und Danijel Halivic kamen als Flüchtlinge nach Deutschland. Anfang September wollen sie nun nach Bosnien und Herzegovina zurückkehren und ihr Leben neu aufbauen.
Dabei hilft ihnen die Rückkehrerberatung der AWO Hildesheim in Kooperation mit Arbeit und Dritte Welt. Von uns erhielt Danijel ein Sortiment von speziellen Werkzeugen und Handmaschinen, die aus Spendensammlungen stammten. Es ist grundsätzlich unser Ziel, Handwerker beim Aufbau einer Existenz zu unterstützen. Die AWO ist ein guter Partner hierbei.

Wirtschaftsjunioren zu Besuch

Juli 9th, 2015

Am 08.07.2015 besuchten uns erstmals Vertreter der Wirtschaftsjunioren Hildesheim.
Wir hatten die Gelegenheit, die verschiedenen Aspekte unsere Arbeit ausführlich darstellen zu können.
In offener, angenehmer Atmosphäre fand zugleich ein intensiver Gedankenaustausch statt.
Wir haben uns über diesen Besuch sehr gefreut und sind zuversichtlich, daß dieser Kontakt zum Wohl der Arbeitslosen und der Menschen in der Dritten Welt vertieft werden wird.

Spendentransport nach Eritrea wird vorbereitet

Juli 7th, 2015

Für Körperbehinderte ist Mobilität ein sehr wichtiges Gut. Wer sich nicht bewegen kann, ist ausgeschlossen.
In Deutschland werden Unmengen von funktionsfähigen oder noch reparaturfähigen Rollstühlen, Rollatoren oder Gehhilfen entsorgt und landen im Müll.
Dies trifft auch für Fahrräder zu.
In Eritrea fehlt es an diesen Hilfsmitteln. Die Kriegsversehrten müssen ein Leben in Isolation führen.
Seit vielen Jahren unterstützen wir den Verein Eritrean War Disabled and Veterans Association und ermöglichen seinen Mitgliedern so Teilhabe und ein menschenwürdiges Leben.
Über unsere Unterstützer haben wir seit Ende des vergangenen Jahres über 600 gebrauchte Fahrräder, mehr als 300 Rollstühle, Rollatoren und Gehhilfen sowie Tretnähmaschinen und Gartenwerkzeug gesammelt.
Wenn unser Antrag auf einen Transportkostenzuschuß bei Engagement Global, einer Organisation des BMZ, positiv beschieden wird, können wir demnächst drei 40`Container beladen und via Hamburg nach Massawa verschicken. Von dort werden die Hilfsgüter sodann auf dem Landweg nach Asmara gebracht.

Container für Tansania

Juli 6th, 2015

Seit 2011 sammeln die Schüler der Robert Bosch Gesamtschule Hildesheim Spenden für den Aufbau einer Krankenstation in Lekrimuni, einem Dorf in unmittelbarer Nähe des Kilimandscharo.
Mittlerweile ist die Krankenstation fertiggestellt und steht in begrenztem Umfang bereits der Bevölkerung zur Verfügung.
Der Container soll nun dazu dienen, eine große Menge von Sachspenden sicher nach Lekrimuni zu transportieren. Mit diesen Spenden kann das Angebot der Krankenstation qualitativ verbessert und ausgebaut werden.
Arbeit und Dritte Welt unterstützt das Projekt der Schule bei der Transportlogistik und dem Verpacken.

Wie können wir die Ausbildung blinder Menschen in Asien unterstützen?

Juni 12th, 2015

Die Hildesheimer Blindenmission ( HMB ) besteht in diesem Jahr seit 125 Jahren. Sie setzt sich mittlerweile in sechs Ländern Asiens für die Anerkennung und gleichberechtigung blinder Menschen ein. Daher betreibt und unterstütz die Blindenmission in mittlerweile fünf Ländern Asiens Schulen und bietet dort schulische Ausbildung an. Über Patenschaften aus Deutschland können für blinde Kinder Schulausbildungsplätze finanziert werden.
Diskriminierung und Ausgrenzung sowie Vorurteile erschweren die ohnehin schwierige Situation der Blinden massiv.
Die weitergehenden Ausbildungsmöglichkeiten sind auf den ersten Blick gering und oft einseitig nur auf das Erlernen des Masseurberufes fokussiert.
Telephondienste und das Arbeiten am Sprachcomputer kamen in den letzten Jahrzehnten hinzu.
Wir hatten in diesem Jahr für die Blindenmission Luftfracht mit vom Gymnasium Josephinung gespendeten Computern nach Medan in Indonesien organisiert. Dadurch wurden wir auf das Problem fehlender Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam.
Da Schulleiter von Blindenschulen aus Myanmar, Indonesien, den Philippinen, Hongkong und Taiwan im Rahmen der Jubiläumsfeiern nach Hildesheim eingeladen waren, kam es zu einem Besuch bei Arbeit und Dritte Welt. Das eröffnete uns die Chance, mehr über die Arbeit der Blindenschulen zu erfahren und die Situation der Blinden in Asien besser zu verstehen.
Bei dieser Gelegenheit diskutierten wir gemeinsam weitere, neue Möglichkeiten der Ausbildung von Blinden und kamen zu überraschenden Ergebnissen, wie z.B. der Einrichtung von Schuhmacherwerkstätten. Mit Pastor Ewert, Vorsitzender und Geschäftsführer der HMB kamen wir überein, diese Ideen zu konkretisieren und initiativ zu werden. Durch die vielen Werkzeugspenden, die Arbeit und Dritte Welt ständig erhält, sind wir in der Lage, die Errichtung von kleinen Werkstätten hilfreich zu unterstützen.

Muster für Abkantbank

Mai 21st, 2015

Aus Schrott haben unsere Kollegen aus der Metallwerkstatt eine Abkantbank gebaut.
Mit ihr lassen sich Bleche von einer Länge bis 50cm abkanten – z.B. für den Bau von Pyrolyseöfen.
Diese benötigen sehr wenig Brennholz und erzeugen Holzkohle.
Das Werkzeug wiegt 23 kg und ist zerlegbar.
Die Abkantbank ist so konstruiert, daß sie ohne Probleme nachgebaut werden kann.

Treffen mit EWDVA / Eritrea in Stuttgart

April 26th, 2015

Auf Einladung von schwedischen Hilfsorganisationen ist Ghebrbrhan Iyassu, Vorsitzender des eritreischen Kriegsversehrtenverbandes EWDVA auf einer Rundreise in Europa. Wir trafen ihn am 26. April in Stuttgart zusammen mit dem Vorstand des Vereins der eritreischen Köperbehinderten Stuttgart e.V.
Wir sprachen über die Verwendung unserer Spenden in Eritrea – die wir seit vielen Jahren an den Verband schicken – und erörterten, wie wir durch unsere Spendensammlungen gezielter unterstützen könnten. Es wurde vereinbart, daß Arbeit und Dritte Welt mindestens einmal jährlich von EWDVA einen Report über die Verwendung der Spenden erhält. Zudem will uns der Verband mitteilen, welche Spendengegenstände über die bisherigen Sammlungen von Fahrräder, Tretnähmaschinen, Rollstühlen unmd Gehstöcken hinaus hilfreich sein könnten. Hierbei ist aus Sicht von EWDVA notwenig, weitere Beschäftigungmöglichkeiten zu unterstützen bzw. zu schaffen, damit Einkommen erzielt und Ausbildung unterstützt werden kann.